Coronavirus

    Coronavirus: Wallis lässt Patienten verlegen für mehr Kapazität

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    Sion,

    Die Fallzahlen mit dem Coronavirus steigen stetig an. Deshalb verlegt der Kanton Wallis gewisse Patienten in andere Spitäler.

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    Ein Gang in einem Spital. (Symbolbild) - Gemeinde Kerzers

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Spital Wallis hat begonnen, gewisse Patienten in andere Spitäler zu verlegen.
    • So soll mehr Platz für Covid-19-Patienten geschaffen werden.

    Im Wallis hat am Dienstag die Verlegung von Patienten des Spital Wallis begonnen, die nicht am Coronavirus erkrankt sind. Das Spital erhöht damit seine Kapazitäten zur Aufnahme von Covid-19-Patienten.

    Das Spital Wallis werde mit einem starken Anstieg der Anzahl der Covid-19-Patienten konfrontiert. Das teilte das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur am Dienstag mit.

    Die Zahl der Spitaleinweisungen habe die Schwelle erreicht, die für die Anforderung von externer Verstärkung vorgesehen worden sei. Dies sei mit mehr als 240 Patienten im Centre Hospitalier du Valais Romand der Fall.

    Coronavirus: Nicht dringliche Tätigkeiten um 70 Prozent reduziert

    Letzteres habe nicht dringliche und aufschiebbare Tätigkeiten vollständig einstellen müssen. Patienten aus dem Centre Hospitalier seien in das Spitalzentrum Oberwallis verlegt worden. Dieses Spital wiederum werde die nicht dringlichen und aufschiebbaren Tätigkeiten um 70 Prozent reduzieren. So können mehr Patienten aufgenommen werden.

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    Das Hôpital du Valais in Sion verlegt Patienten, um mehr Kapazität zu schaffen wegen des Coronavirus. - Keystone

    Die nicht-Covid-19-Patienten, die im Rahmen der Rehabilitation im Spital Wallis hospitalisiert waren, werden in folgende Spitäler verlegt: Berner, Genfer und Luzerner Klinik in Montana sowie in die Leukerbad Clinic und die Clinique romande de réadaptation der Suva.

    Die Clinique de Valère werde demnächst Patienten vom Spital Wallis bei postoperativen Aufenthalten aufnehmen. Die Kliniken CIC in Saxon und MV Santé in Sitten werden einen Teil ihres Personals zur Verfügung stellen. Auch Physiotherapeuten werden als Verstärkung hinzugezogen.

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