Auch bei der Rhätischen Bahn war das Geschäftsjahr 2020 stark von der Corona-Pandemie geprägt.
Die Rhätische Bahn hat 2021 einen Verlust von 6,9 Millionen Franken eingefahren. (Archivbild)
Die Rhätische Bahn hat 2021 einen Verlust von 6,9 Millionen Franken eingefahren. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch die Rhätische Bahn wurde hart von der Corona-Krise getroffen.
  • 2020 verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 6,9 Millionen Franken.
  • Im Vorjahr sackte man einen Rekordgewinn von 7,1 Millionen Franken ein.

Auch bei der Rhätischen Bahn (RhB) war das Geschäftsjahr 2020 stark von der Corona-Pandemie geprägt. Wegen ausgebliebener Passagiere fuhr die RhB einen Verlust von 6,9 Millionen Franken, nach einem Rekordgewinn von 7,1 Millionen Franken im Vorjahr.

«Es ging dem öffentlichen Verkehr und der rhätischen Bahn nicht besser, als anderen von Covid-19 betroffenen Branchen», sagte RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler am Mittwoch bei der Präsentation der Geschäftszahlen vor den Medien. Hauptbetroffen von der Pandemie sei der Personenverkehr gewesen.

Insbesondere während des Lockdowns im Frühling waren die Passagierfrequenzen tief. Um die Kosten zu senken, liess die Schmalspurbahn in dieser Zeit deshalb weniger Züge fahren. Zum Teil verkehrten diese ohne Zugpersonal. Zudem wurden die Öffnungszeiten an den Bahnhöfen verkürzt.

Etwas besser lief es beim Güterverkehr und dem Autoverlad. Das Defizit im Personenverkehr konnten diese Sparten aber nicht wettmachen. «Hätten uns die Besteller unserer Leistungen nicht geholfen, die Rückgänge ein Stück weit zu kompensieren, hätte der Verlust sogar 19,9 Millionen Franken betragen», erklärte Engler.

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