Bündner Behörden ziehen positive Bilanz nach Abschluss des WEF
Die Bündner Behörden ziehen eine positive Bilanz zum Abschluss des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Sicherheit der Bevölkerung und der Gäste sei während des 56. Jahrestreffens jederzeit gewährleistet gewesen, hiess es am Freitag.

Dieses Jahr besuchten rund 400 völkerrechtlich geschützte Personen das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, wie die Bündner Regierung am Freitagnachmittag mitteilte. Für 125 Personen wurden demnach Sicherheitsmassnahmen ergriffen.
Die starke Vertretung verschiedener ausländischer Staaten habe auch angesichts der geopolitischen Lage zu einer Vielzahl von Kundgebungen nicht nur in Davos, sondern in der gesamten Schweiz geführt. Nicht alle seien friedlich verlaufen, und die polizeilichen Einsatzkräfte der ganzen Schweiz seien in ausserordentlich hohem Ausmass gefordert gewesen.
«Kundgebungen sind in Zeiten wie diesen ein wichtiges Mittel der Meinungsäusserung. Dass einzelne solche Kundgebungen jedoch missbrauchen, um Gewalt auszuüben, ist eine bedenkliche Entwicklung», wird Regierungsrat Marcus Caduff, Präsident des WEF-Ausschusses der Bündner Regierung, in der Mitteilung zitiert. So könnten keine Dialoge entstehen.
Caduff bedankte sich bei allen Kantonen und Städten für die Unterstützung bei der Durchführung des diesjährigen Weltwirtschaftsforums, besonders der Gemeinde Davos. Ein «grosses Kompliment» machte er zudem allen Angehörigen der Polizei.
Das WEF 2026 dauerte von Montag (19. Januar) bis Freitag (23. Januar). Das nächste Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos ist vom 18. bis 22. Januar 2027 vorgesehen.










