Bundesrat

Bundesrat soll Pläne für EU-Programme regelmässig aufzeigen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Bundesrat soll dem Parlament künftig regelmässig aufzeigen, wie er sich die Mitwirkung der Schweiz in EU-Abkommen und Programmen wie Horizon Europe, Erasmus+ oder dem Klimawandeldienst Copernicus für die nächsten Jahre vorstellt. Ausgenommen sein sollen Abkommen zu Regelung des Binnenmarkts.

Auslandschweizer
Volpi fordert klare Strukturen vom Bundesrat: «Bern sollte wieder eine einheitliche, mandatierte Verhandlungsführung herstellen.» - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) will dafür das Parlamentsgesetz ändern und hat einer entsprechenden parlamentarischen Initiative mit 17 zu 4 Stimmen Folge gegeben, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten.

SP-Nationalrat Eric Nussbaumer (BL) hatte die Gesetzesänderung angeregt. Für die Schweiz als möglicher Partner in solchen Programmen sei es wichtig, dass das Parlament mit einem solchen Planungsbericht rechtzeitig über die Inhalte und Mitwirkungsmöglichkeiten der EU-Programme informiert werde, begründet er sein Anliegen. Anhand des Berichts könnten dann Verhandlungsmandate, Finanzierungsbotschaften und Gesetzesvorlagen erarbeitet werden.

Gemäss Initiativtext würde sich diese parlamentarische Abwicklung alle sieben Jahre wiederholen. Das nächste Mal wäre dies demnach 2026 respektive 2027 der Fall.

Als nächstes befindet die Aussenpolitische Kommission des Ständerats darüber.

Kommentare

Weiterlesen

wef
216 Interaktionen
Nacht im Goldenen Ei?
teaser
Zugunglück in Spanien

MEHR BUNDESRAT

45 Interaktionen
Per Resolution
Budget 2024 Bundeshaus
41 Interaktionen
USA-Handelsabkommen
olympia 2038
48 Interaktionen
Olympia 2038
13 Interaktionen
Bern

MEHR AUS STADT BERN

SCB Lüthi
19 Interaktionen
«Bin der Falsche»
Marc Lüthi SCB
19 Interaktionen
SCB-Knall
Anti Wef Demo Bern
24 Interaktionen
Bern
Weihnachtsmärkte
5 Interaktionen
Bern