Briten warnen: Schweiz gehört nicht mehr zu sichersten Ländern
Zu viele Kleindiebstähle: Die Schweiz gehört für Grossbritannien nicht mehr zu den sichersten Reiseländern der Welt.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Reisehinweise für den Schengen-Raum wurden aktualisiert.
- Grossbritannien stuft die Schweiz nicht mehr als eines der sichersten Reiseländer ein.
- Als Grund wird eine Zunahme von Kleindiebstählen in der Schweiz genannt.
Obwohl die Rate an Schwerverbrechen niedrig sei, gilt die Schweiz nicht mehr zu den sichersten Reiseländern. Zumindest nicht mehr für Grossbritannien.
Nach vermehrten Meldungen über Kleindiebstähle hat das britische Aussenministerium die Reisehinweise für die Schweiz verschärft.
London warnt dabei insbesondere vor dem Flughafen Genf und auf Zugstrecken von und nach Genf.
Auf der Website des britischen Aussenministeriums heisst es: «Seien Sie besonders wachsam an Flughäfen, Bahnhöfen und in überfüllten Bereichen. Lassen Sie Ihre Wertsachen nicht unbeaufsichtigt.»
Auch weitere Länder wie Deutschland, Italien und Portugal sind von den Verschärfungen betroffen. Diese Änderungen wurden im Rahmen einer umfassenden Aktualisierung der Reisehinweise für den Schengen-Raum vorgenommen. Das berichtet das Magazin «Travel and Tour World».
Sie hängen zudem mit den verschärften Einreisebestimmungen nach dem Brexit zusammen.
Erhöhte Terrorgefahr
Das britische Aussenministerium weist zudem auf eine weltweit erhöhte Terrorgefahr hin und rät zu erhöhter Wachsamkeit. Auf der Website heisst es, dass Terroranschläge in der Schweiz nicht ausgeschlossen werden könnten.
Auch auf die hohen Strafen für Besitz, Konsum oder Schmuggel illegaler Drogen wird auf der Website aufmerksam gemacht. Die Schweizer Flughäfen würden über «ausgezeichnete Technologie» zur Kontrolle verfügen, heisst es.
Weiter wird vor verschiedenen Sportarten in den Schweizer Alpen gewarnt: «Britische Staatsangehörige sind in den Schweizer Alpen in Unfälle verwickelt worden und mussten ins Spital eingeliefert werden oder sind ums Leben gekommen.»
Schliesslich wird auch das Verhüllungsverbot in den Kantonen Tessin und St. Gallen erwähnt. Und die damit verbundenen Geldstrafen.
















