Schnee und Eis beherrschen den Alltag in Teilen Europas

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Schnee, Glätte und klirrende Kälte: In vielen Teilen Europas führt das eisige Winterwetter zu Einschränkungen.

dpatopbilder - Menschen spazieren bei Schneefall in der Nähe des Eiffelturms. Foto: Christophe Ena/AP/dpa
dpatopbilder - Menschen spazieren bei Schneefall in der Nähe des Eiffelturms. Foto: Christophe Ena/AP/dpa - Keystone/AP/Christophe Ena

Im Norden Schottlands bleiben viele Schulen bereits den vierten Tag in Folge wegen starken Schneefalls geschlossen. Der britische Wetterdienst Met Office warnt zudem vor dem nächsten Sturmtief, das Schnee und Stürme in Teile des Vereinigten Königreichs bringen und damit Einschränkungen auslösen soll.

Für die Gebiete Cornwall und die Scilly-Inseln im Südwesten Englands gab das Met Office sogar die Warnstufe Rot aus. Demnach droht durch den Sturm, den britische Medien als «Wetter-Bombe» bezeichnen, Lebensgefahr.

Auch Frankreich rüstet sich ähnlich wie Grossbritannien für das Sturmtief «Goretti», das mit erwarteten Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde ab Donnerstagabend über den Nordwesten des Landes hinwegziehen soll.

Für 27 Departements wurde die Unwetterwarnstufe Orange und für die Region am Ärmelkanal die höchste Warnstufe Rot erlassen. Dort bleiben am Freitag die Schulen geschlossen, teilweise kommt es zu Ausfällen im Bahnverkehr.

Die erwarteten spektakulären Sturmwellen an der Küste locken auch Touristen an: In Saint-Malo etwa sprach ein Hotelinhaber von zusätzlichen Reservierungen, wie der Sender BFMTV berichtete.

In Schweden bescherte der Schnee vielen Schulkindern vor allem im Norden und Westen einen freien Tag. In manchen Regionen des Landes sollte es am Donnerstag lokal bis zu 60 Zentimeter Neuschnee geben. Vor allem im Norden standen Busse und Züge still.

Auch in grossen Teilen Norddeutschlands wurden Schulen geschlossen und sollen am Freitag geschlossen bleiben. Für die Region von Ostfriesland bis Hamburg sowie grosse Teile Schleswig-Holsteins sprach der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung (Stufe drei von vier) aus.

Nicht nur im Norden und Westen beherrscht das winterliche Wetter den Alltag der Menschen. In Südosteuropa verursachten Schnee und vereiste Strassen bei Tiefsttemperaturen im zweistelligen Minusbereich Verkehrsbehinderungen und Stromausfälle. In Rumänien sind rund 11.000 Haushalte ohne Strom, auch in Serbien gab es wetterbedingt Stromausfälle.

Im Südosten Bulgariens machen indes Überschwemmungen nach starken Regenfällen den Menschen zu schaffen. Berichte über Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht.

Eisig ist es auch in Tschechien: In Prag lag die Tiefsttemperatur bei minus 10,8 Grad Celsius. In den Skigebieten im Erzgebirge und im Riesengebirge freuten sich Wintersportler über ausgezeichnete Bedingungen.

In den österreichischen Alpen erwarten die Meteorologen in den nächsten Tagen 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Vereinzelt könnte es auch ein halber Meter werden, so ein Experte des Wetterdienstes Geosphere Austria.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #5309 (nicht angemeldet)

Warnung,am 10.Juli könnte es 35 grad warm werden,alle Schulen bleiben geschlossen.

Minimaus

Endlich wieder mal Winter. Das war früher immer so. Sehe das Problem nicht. Gerade Prag hatte immer Schnee und kalt. Alles normal. Nur die Leute können nicht mehr fahren. Seit der Impfung können dich due geimpften nicht mehr an vorher erinnern. 30 Grad im Sommer ist abnormal und im Winter alles unter 0. ist mir schon sehr viele Male aufgefallen. Das wenn man die anspricht, sie das nicht mehr wissen. Auch andere Sachen sind nicht mehr vorhanden. Wue Marionetten.

Weiterlesen

Crans-Montana
76 Interaktionen
Video
Laetitia Brodard
Opfer-Mutter

MEHR AUS STADT BERN

8 Interaktionen
Geldsegen
BKW Energieeffizienz
1 Interaktionen
Energie-Effizienz
Lüftungs-Schaden
2 Interaktionen
Bern