Brandkatastrophe: Staatsanwältin im Fall Crans-Montana tritt zurück
Eine der drei zuständigen Staatsanwältinnen verlässt ihr Amt Ende Jahr. Die Ermittlungen zum Brand mit 41 Toten laufen weiter.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Staatsanwältin im Fall «Le Constellation» tritt Ende Jahr zurück.
- Sie verlässt ihr Amt wegen einer neuen beruflichen Herausforderung.
- Die Walliser Staatsanwaltschaft schreibt die Stelle demnächst neu aus.
Eine der drei Staatsanwältinnen, die mit dem Fall der Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana VS betraut sind, hat ihren Rücktritt angekündigt.
Sie wird ihr Amt zum Jahresende niederlegen, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.
Eine Stelle in der Staatsanwaltschaft werde in Kürze ausgeschrieben, teilte die Walliser Staatsanwaltschaft am Freitag mit.
Staatsanwältin verlässt ihr Amt Ende Jahr
Sie bestätigte damit eine Meldung des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS. Den Anwälten der Familien der Opfer und der Angeklagten wurde demnach ein Schreiben übermittelt.
Die Ermittlungen würden von der stellvertretenden Generalstaatsanwältin in Zusammenarbeit mit der verbleibenden Staatsanwältin geleitet, wie es weiter hiess.
Bei dem Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana in der Silvesternacht kamen 41 zumeist junge Menschen ums Leben, 115 wurden teilweise schwer verletzt.
Gegen 13 Funktionäre, darunter den Gemeindepräsidenten Nicolas Féraud, wird unterdessen ermittelt – ausserdem gegen die Bar-Betreiber Jacques und Jessica Moretti.
















