Das Windkraftprojekt auf der Halbinsel Fosen im Westen des Landes wurde vom höchsten norwegischen Gericht gestoppt. Die BKW war am Projekt beteiligt.
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Der Windpark auf der Halbinsel Fosen wird gestoppt. An diesem war der Berner Energie-Konzern BKW beteiligt. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Fosen-Windkraftwerk wurde auf Befehl des norwegischen Gerichts gestoppt.
  • Bei diesem Projekt war auch der Berner Energiekonzern BKW beteiligt.

Das höchste norwegische Gericht hat das umstrittene Windkraftprojekt auf der Halbinsel Fosen im Westen des Landes gestoppt. Bei diesem ist auch der Berner Energiekonzern BKW beteiligt. Das Gericht hat für zwei Anlagen dem Windparkbetreiber ausgestellte Lizenz sowie die Genehmigung zur Landenteignung für ungültig erklärt. Dies berichteten verschiedene Medien am Montag.

Das Gericht habe festgestellt, dass die Rechte der Südsami-Gemeinschaften durch den Bau der Windkraftanlage Fosen Vind verletzt wurden. Dies schreibt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in einer Stellungnahme.

BKW nimmt Urteil zur Kenntnis

Die BWK nimmt das Urteil zur Kenntnis. Es komme für alle Fosen-Projektpartner überraschend, heisst es auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Denn die norwegischen Behörden hätten die endgültige Genehmigung nach einem langen und gründlichen Genehmigungsverfahren erteilt. Es seien dabei alle betroffenen Parteien konsultiert worden.

Nun werde die Windparkgesellschaft Fosen Vind DA das Urteil mit den Behörden analysieren, schreibt die BKW weiter. Die Fosen-Windparkanlagen stehen in der Kritik, da ein Teil davon auf einer der wichtigsten Rentier-Winterweiden der lokalen Südsami-Gemeinschaft errichtet wurde.

Die BKW hält an der Betreiberin der insgesamt sechs Windparks zusammen mit vier weiteren institutionellen Anlegern. Dazu zählt auch die Credit Suisse, über die Nordic Wind Power DA einen Anteil von 40 Prozent. Die grösste Beteiligung hält mit 52 Prozent der staatliche norwegische Energiekonzern Staatskraft.

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