Klimakonferenz

    «Beste letzte Chance» an Uno-Klimakonferenz in Glasgow

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Die COP26 ist die «beste letzte Chance», um Fortschritte gegen die globale Erwärmung zu erzielen. Der Schweiz wird dabei eine führende Rolle übertragen.

    Simonetta Sommaruga
    Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat von der COP26-Präsidentschaft den wichtigen Auftrag erhalten, einen Konsens zwischen den verschiedenen Ländern zu finden (Archiv). - sda - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die COP26 ist die letzte Möglichkeit Fortschritten, die Klimaerwärmung zu begrenzen.
    • Die Schweiz soll dabei eine führende Rolle spielen.

    Führende Politiker und Aktivisten treffen sich am Sonntag in Glasgow. Sie wollen einen Weg finden, die globale Erwärmung bis 2100 auf unter 2 Grad zu begrenzen. Die Uno-Klimakonferenz COP26 ist die «beste letzte Chance». Der Schweiz wird eine führende Rolle übertragen.

    Derzeit stehen die Zeichen schlecht: Die Welt steuert bis zum Jahr 2100 auf einen Temperaturanstieg von 2,7 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu. Dies liegt weit über dem angestrebten Maximum von 2 Grad. Uno-Generalsekretär António Guterres hat erklärt, er sei «sehr besorgt» über die Möglichkeit eines Scheiterns.

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    UN-Generalsekretär António Guterres. (Archivbild) - dpa

    Bis 2050 kohlenstoffneutral

    Um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30 Prozent reduziert werden. Sogar um mehr als 50 Prozent, um sie auf 1,5 Grad zu begrenzen. Viele sehen in dieser Konferenz in Glasgow «die beste letzte Chance» für Lösungen. Auch wenn die Verhandlungsführer solche Aussagen für kontraproduktiv halten.

    Guterres hat alle Länder aufgefordert, bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden, wie es die Schweiz vorhat. Der Bundesrat hat sich in seiner «Langfristigen Klimastrategie der Schweiz» die Senkung um 50 Prozent zum Ziel gesetzt. Wie immer wird die Schweiz den Vorsitz einer der vier Ländergruppen innehaben.

    Kohlenstoff
    Das Forschungsteam untersuchte den Anteil von 180 grossen Kohlenstoff-Emittenten, darunter Öl-, Kohle- und Zementproduzenten, an Hitzewellen. (Symbolbild) - keystone

    Die Schweiz hat sich verpflichtet

    Die Umweltwissenschaftlerin Géraldine Pflieger fordert einen konkreten Plan für jedes Land, um die Emissionen bis 2050 zu reduzieren. COP-Präsident Alok Sharma hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga und ihren ruandischen Amtskollegen beauftragt: Sie sollen einen für beide Seiten akzeptablen Zeitplan für gemeinsame Schritte in den kommenden Jahrzehnten zu finden.

    Die Schweiz hat sich verpflichtet, sich für ehrgeizige Lösungen einzusetzen. Nachdem Bundespräsident Guy Parmelin am Gipfeltreffen der Regierung teilgenommen hat, wird Bundesrätin Sommaruga die Schweiz am 10. November vertreten.

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