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    China bescherrt Airbus Grossauftrag zum Jahresende

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    China,

    Airbus erlebt durch China zum Jahresende einen Schub: Calc, Juneyao Airlines und Spring Airlines ordern über 80 A320neo und stützen die Präsenz des Herstellers.

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    Ein Airbus A320 Neo. (Symbolbild) - Soeren Stache/dpa

    Seit 2008 montiert Airbus im Werk Tianjin Flugzeuge für chinesische Kunden. Inzwischen rollten dort bereits mehr als 800 Jets vom Band, berichtet «aeroTELEGRAPH».

    China bestellt 80 Maschinen

    Nun hat der Konzern Zusagen aus China für mehr als 80 weitere Kurz- und Mittelstreckenjets der A320neo-Familie erhalten.

    Die räumliche Nähe zum Markt wird von Branchenbeobachtern als wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber Boeing gewertet. Diese betreibt in Zhoushan lediglich ein Fertigstellungs- und Auslieferungszentrum.

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    Ein Airbus A320 Neo (r) der Fluggesellschaft Lufthansa wird aus der Parkposition am Flughafen Frankfurt gerollt. (Symbolbild) - dpa

    Boeing lackiert dort Maschinen und baut Kabinenteile ein. Airbus hat mit der zweiten Endmontagelinie in Tianjin seine industrielle Basis deutlich ausgebaut, heisst es bei «aeroTELEGRAPH».

    Neue Order von Leasingriese Calc

    Am 30. Dezember meldete die China Aircraft Leasing Group (Calc) einen festen Auftrag über 30 A320neo. Die Vereinbarung ist bereits der fünfte Auftrag von Calc beim europäischen Hersteller.

    Es erhöht das gesamte Airbus-Orderbuch des Lessors auf 282 Flugzeuge, davon 203 Jets der A320neo-Familie. Laut Airbus kann Calc die neuen Maschinen in andere Varianten der A320-Familie umwandeln und erhält die Flugzeuge in Tranchen.

    Calc begründet den Schritt mit anhaltend starker Nachfrage seiner weltweiten Airline-Kundschaft nach modernen, effizienten Single-Aisle-Jets, wie «AeroTime» berichtet.

    ​Bestellungen von Juneyao Airlines

    Kurz vor der Calc-Meldung gab Juneyao Airlines den Plan bekannt, 25 Flugzeuge aus der A320neo-Familie zu kaufen. Die Auslieferungen sollen zwischen 2028 und 2032 erfolgen.

    Sie stehen unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen staatlichen Stellen, berichtet «FlightGlobal». Juneyao beziffert den Wert des Deals an Listenpreisen auf rund 4,1 Milliarden Dollar, so laut «Aviation Week».

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    Das Airbus-Logo. (Symbolbild) - AFP/Archiv

    Finanziert werden soll der Kauf laut Mitteilung über Eigenmittel und Bankdarlehen, schreibt «aeroTELEGRAPH».

    ​Wachstum bei Spring Airlines

    Spring Airlines hat Ende Dezember einen Kaufvertrag über 30 Jets der A320neo-Familie unterzeichnet, meldet «Aviation Week». Die Auslieferungen sind ebenso wie bei Juneyao im Zeitraum von 2028 bis 2032 vorgesehen, heisst es bei «FlightGlobal».

    Ziel sei es, die Flotte zu modernisieren, die Kapazität langfristig zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, zitiert «aeroTELEGRAPH».

    Warst du schon einmal in China?

    Finanziert werden soll der Auftrag aus Eigenmitteln, Bankkrediten und weiteren Finanzierungsinstrumenten.

    Bedeutung für Airbus in China

    Insgesamt summieren sich die aktuellen Zusagen aus China auf über 80 zusätzliche A320neo-Familienjets. Das beschert Airbus einen Milliardenumsatz aus dem Markt, hebt «aeroTELEGRAPH» hervor.

    Parallel dazu verweisen Fachmedien auf weitere bereits bekannte Order aus China. So baut die A320neo-Familie ihre Rolle als Rückgrat der Airbus-Strategie im Land aus, wie «Aerospace Global News» analysiert.

    Branchenbeobachter sehen in den Deals mit Calc, Juneyao und Spring einen weiteren Beleg für die starke Stellung von Airbus. China gilt trotz konjunktureller Unsicherheiten weiterhin als einer der grössten Luftfahrtmärkte weltweit.

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    Kommentare

    User #8043 (nicht angemeldet)

    Und bei uns sammeln die grünen und linken unterschriften für eine erneute flugticketabgabe. Obwohl bereits mal abgelehnt. Angeblich zur rettung des klimas. Nur damit die grünen ruhig schlafen können. Nutzlos und schikanös. Ablehnen.

    User #6757 (nicht angemeldet)

    Logisch rüstet Putin seine magere Landesflotte mit diesen Jets auf. Da ist ja sonst nichts mehr, was noch fliegen kann, darf. Ein kalkulierter Umweg halt. Aber es wird funktionieren.

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