Nach der Gleisabsenkung kehrt für Pendler zwischen Lausanne und Genf ab Mittwoch wieder ein Stück Normalität ein. Es fahren wieder sechs Züge pro Stunde.
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Eine SBB-Komposition fährt am Freitag mit 25 km/h an der Schadenstelle in Tolochenaz VD vorbei. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab Mittwoch fahren wieder sechs Züge pro Stunde zwischen Lausanne und Genf.
  • Eine Gleisabsenkung bei Tolochenaz VD hatte den Bahnverkehr lange beeinträchtigt.
  • Noch immer können Züge nicht im Normaltempo verkehren, nur 50 km/h sind möglich.

Nach der Gleisabsenkung in Tolochenaz VD wird am Mittwoch der direkte Verkehr mit Intercity-Zügen zwischen Lausanne und Genf wieder aufgenommen. Es verkehren wieder sechs Züge pro Stunde und Richtung zwischen den beiden Städten. Eine Woche lang waren es nur vier.

Geschwindigkeit von 50 km/h wieder möglich

Die Geschwindigkeit kann an der Stelle, an der sich am 9. November der Schaden am Gleis ereignet hatte, auf 50 km/h erhöht werden. Dadurch erhöht sich die Kapazität auf der Ost-West-Achse in der Romandie, wie die SBB am Montag mitteilten.

Die Stabilisierungsarbeiten werden fortgesetzt, damit die Fahrgeschwindigkeit schrittweise auf das Normaltempo erhöht werden kann. Im Regionalverkehr wird nur die S4 zwischen Morges VD und Allaman VD weiterhin durch Busse ersetzt. Auch Güterzüge verkehren. Einzig einige Verstärkungszüge zu den Stosszeiten bleiben gestrichen.

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Bei Tolochenaz VD sorgte eine Gleisabsenkung zu einer langwierigen Störung des Bahnverkehrs zwischen Lausanne und Genf. - keystone

Die Gleisabsenkung ist auf Arbeiten eines Drittunternehmens zurückzuführen. Dieses hatte ein Rohr etwa zehn Meter unter dem Bahntrassee in Tolochenaz verlegt.

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