Der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Genf bleibt mindestens bis Sonntag, 21. November, eingeschränkt. Es verkehren nur vier Züge pro Stunde und Richtung
SBB Tolochenaz VD
Eine SBB-Komposition fährt am Freitag mit 25 km/h an der Schadenstelle in Tolochenaz VD vorbei. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Zugverkehr zwischen Lausanne und Genf bleibt weiterhin eingeschränkt.
  • Statt sechs verkehren weiterhin nur vier Züge pro Stunde und Richtung.

Der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Genf bleibt mindestens bis Sonntag, 21. November, eingeschränkt. Statt sechs verkehren weiterhin nur vier Züge pro Stunde und Richtung. Nach geologischen Abklärungen müssen die SBB den Bahndamm in Tolochenaz weiter stabilisieren.

Erst nach dieser Stabilisierung können die Züge wieder schneller verkehren, wie die SBB am Sonntagabend mitteilten. An der Schadenstelle dürfen sie aktuell höchstens 20 km/h fahren.

Das schränkt die Kapazität auf der Ost-West-Achse in der Romandie stark ein. Damit fahren nur zwei Regioexpress- und zwei Interregio-Züge, anstelle von sechs pro Stunde, wie im Fahrplan vorgesehen.

Online-Fahrplan konsultieren

Die Intercity-Züge, die eine direkte Verbindung zwischen Genf und Lausanne herstellen, sind bis mindestens am kommenden Sonntag gestrichen. Der Busersatzverkehr zwischen Morges VD und Allaman VD bleibt aufrecht erhalten.

Die SBB bitten Reisende, von nicht unbedingt nötigen Fahrten in den Stosszeiten abzusehen. Zudem raten sie ihren Kundinnen und Kunden, eineinhalb Stunden vor der geplanten Abfahrt den Online-Fahrplan zu konsultieren.

Dienstag als ursprüngliches Ziel

Ursprünglich hatten die SBB gehofft, ab Dienstag wieder mit normaler Geschwindigkeit zu fahren. Zwischen Dienstagabend vergangener Woche und Freitagmorgen war der Bahnverkehr auf der Strecke ganz unterbrochen.

Die Gleisabsenkung in Tolochenaz VD ist auf Arbeiten eines Drittunternehmens zurückzuführen. Dieses hatte ein Rohr etwa zehn Meter unter dem Bahntrassee verlegt. An der Schadenstelle arbeiteten vergangene Woche rund 60 Personen im Schichtbetrieb rund um die Uhr. Sie stabilisierten den Boden durch Injektionen und Pfähle.

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