Im Kanton Aargau sind für die Corona-Erwerbsausfallentschädigung des Bundes im vergangenen Jahr 94 Millionen Franken an knapp 14'000 Personen ausbezahlt worden. Das teilte die SVA Aargau am Donnerstag mit.
Aarau
Eine Strasse in der Stadt Aarau. (Symbolbild) - Pixabay

Ausfallentschädigungen erhielten Selbständigerwerbende, die unter anderem von Betriebsschliessungen, Veranstaltungsverboten oder einer wesentlichen Einschränkung ihrer Erwerbstätigkeit betroffen waren. Auch Personen in Quarantäne hatten Anspruch auf die Entschädigung sowie Eltern, die ihre Kinder selber betreuen mussten, weil die Fremdbetreuung ausfiel.

Mit der Corona-Erwerbsausfallentschädigung sei innert kürzester Zeit eine neue Sozialversicherungsleistung eingeführt worden, hält die SVA Aargau in der Medienmitteilung fest. Noch nie sei zwischen Ausarbeitung, Einführung und Umsetzung einer neuen Versicherungsleistung weniger Zeit vergangen.

Als eine der ersten Ausgleichskassen zahlte die SVA Aargau nach eigenen Angaben bereits Anfang April 2020 Corona-Entschädigungen aus. Zudem entschied sich die SVA Aargau für einen zweiwöchentlichen Auszahlungsrhythmus anstelle von monatlichen Zahlungen.

Die SVA Aargau ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Unternehmung. Unter einem Dach und aus einer Hand gewährleistet sie im Auftrag des Bundes und des Kantons Aargau soziale Sicherheit mit einem Leistungsvolumen von über 2,5 Milliarden Franken pro Jahr. Sie bezahlt unter anderem AHV- und IV-Renten aus.

Zu den Kunden zählen Bund, Kanton, Unternehmen, Arbeitgeber und Selbstständigerwerbende. Die SVA Aargau beschäftigt mehr als 400 Mitarbeitende.

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