Bergsteiger im Wallis gestorben

Kantonspolizei Wallis
Kantonspolizei Wallis

Trient,

Beim Aufstieg auf die Aiguilles du Tour im Wallis sind am Montag zwei Bergsteiger ums Leben gekommen. Es löste sich eine grosse Masse Gestein über ihnen.

Bergsteiger
Bergsteiger bei Chamonix in den französischen Alpen. (Symbolbild) - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei Bergsteiger sterben bei einem Felssturz im Wallis.
  • Bei den Opfern handelt es sich um einen Niederländer (†36) und einen Franzosen (†26).
  • Eine weitere Bergsteigerin wurde verletzt.

Am Montag, 31. Juli 2023, wurden bei Trient VS zwei Seilschaften von einer grossen Felsmasse getroffen. Zwei Bergsteiger kamen dabei ums Leben und ein dritter wurde verletzt.

Gegen 9 Uhr befanden sich zwei Seilschaften auf dem Aufstieg auf die Aiguilles du Tour. Kurz vor dem Südgipfel löste sich aus bislang ungeklärten Gründen eine grosse Gesteinsmasse und traf eine Zweierseilschaft. Eine Bergsteigerin wurde dadurch verletzt. Der zweite Alpinist wurde tödlich getroffen.

Einige Meter unterhalb der Unglücksstelle traf das Gestein eine zweite Seilschaft, wodurch ein weiterer Bergsteiger sein Leben verlor.

Niederländer und Franzose getötet

Bei den Opfern handelt es sich um einen 36-jährigen niederländischen, beziehungsweise einen 26-jährigen französischen Staatsangehörigen. Bei der verletzten Bergsteigerin handelt es sich um eine 22-jährige niederländische Staatsangehörige.

Die Staatsanwaltschaft hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei eine Untersuchung eingeleitet.

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