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HIV Breakfast Club: Freiwillig zum Zmorge ins Spital

Andrea Bauer
Andrea Bauer

Bern,

Der HIV Breakfast Club traf sich diesmal im Salem Spital. Präsident Giorgio Albisetti betonte die Bedeutung der Gesundheitsbranche für die lokale Wirtschaft.

HIV Breakfast Club
Der HIV Breakfast Club traf sich im Salem Spital. - Daniel Zaugg

Der HIV Breakfast Club traf sich dieses Mal bei einem Unternehmen, nämlich im Salem Spital. Bei der Begrüssung der zahlreich anwesenden Mitglieder betonte HIV-Präsident Giorgio Albisetti die wichtige Rolle der Gesundheitsbranche für die lokale Wirtschaft.

«Normalerweise sehe ich Sie bei uns hier eher unfreiwillig Zmorge essen!», sagte Dr. med. Thomas Bührer, Direktor Hirslanden Bern, mit einem Schmunzeln, frühmorgens im Haus Blumenberg des Salem Spitals.

«Umso grösser ist die Freude, Sie heute alle freiwillig, gesund und munter bei uns zu haben.» In seinem unterhaltsamen Referat zeigte Bührer die Bedeutung der Hirslanden-Spitäler in Bern auf, zu denen das Beausite, das Salem und die Permanence gehören.

Die Hirslanden-Kliniken seien Vollversorger für die Region, gegliedert nach Fachgebieten. Allein in Bern beschäftigen sie rund 1500 Mitarbeitende; in 17 Weiterbildungsstätten wird zudem für qualifizierten Nachwuchs gesorgt.

Raphaël Karlen (KMU Impulsprgramm BEKB), Yves Schott (Journalist/Organisation Berner Stadtfest), Stefan Moser (BEKB) und Matthias Beyeler (Novotel, Ibis&Ibis Budget) - Daniel Zaugg

Insgesamt stehen 270 Betten zur Verfügung, wobei der Trend klar in Richtung ambulanter Behandlungen geht. Eindrücklich war der Vergleich: Blieb ein Patient 1986 durchschnittlich noch vier Wochen im Spital, sind es heute gerade noch drei Tage. Auch die Aussage, dass jeder zehnte Patient in Bern ein Hirslanden-Patient sei, sorgte für Erstaunen.

Die Herausforderungen seien jedoch zahlreich, sagte Bührer: steigende Kosten, Kapazitätsengpässe, Fachkräftemangel, Überregulierung und die demografische Entwicklung. Umso positiver beurteile er die Übernahme der Hirslanden-Gruppe durch die MSC-Reederei mit Hauptsitz in Genf.

Diese sehe Hirslanden als strategisches, langfristiges Standbein abseits des volatilen Schifffahrtsmarktes. Damit sei gewährleistet, dass weiterhin in die Kliniken investiert werde und diese zukunftsfähig aufgestellt blieben.

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Auch in ganz naher Zukunft wartet auf die Bernerinnen und Berner ein erfreulicher Anlass: Vom 19. bis 21. Juni steigt das Stadtfest. Yves Schott vom Organisationskomitee erklärte, die Vorbereitungen seien auf Kurs, nun brauche es vor allem noch gutes Wetter.

Auch für Gewerbetreibende sei der Anlass interessant, da sie sich mit Ständen in der Innenstadt präsentieren könnten. Alles in allem: eine gfröite Sache. Gfröit war auch das anschliessende Frühstück, das eher an ein üppiges Hotelbuffet erinnerte als an das vielen bekannte Zmorge-Tablett im Spitalbett.

Die Gäste nahmen es mit Freude zur Kenntnis und liessen sich damit gerne über die doch sehr frühe Morgenstunde hinwegtrösten.

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