Berner Weihnachtsmärkte spüren Touristen-Busse aus Turin und Mailand
Die Berner Weihnachtsmärkte blicken auf eine erfolgreiche Saison 2025/26 zurück. Einziger Wehrmutstropfen waren vereinzelte Einbrüche.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Berner Weihnachtsmärkte sind mit der Saison 2025/26 zufrieden.
- Die vier Standorte haben für die Belebung der Berner Innenstadt einen hohen Stellenwert.
- Bern Welcome verzeichnet auch dank der Weihnachtsmärkte steigende Übernachtungszahlen.
- Vereinzelte Einbrüche sorgten für das Negative.
Gute Stimmung, gute Geschäfte sowie überwiegend mildes und trockenes Wetter: Die Berner Weihnachtsmärkte Sternenmarkt, Münsterplatz, Waisenhausplatz und Oscar Elch sind mit der Saison 2025/26 zufrieden. Das bestätigt auch Bern Welcome.
«Die Rückmeldungen der Veranstalterinnen und Veranstaltern der Berner Weihnachtsmärkte sowie der Stadt und dem Polizeiinspektorat fallen sehr positiv aus. Über die gesamte Weihnachtssaison hinweg herrschte auf den Märkten reger Andrang», sagt CEO Manuela Angst.
Einbrüche als Wehrmutstropfen
Offizielle Besucherzahlen gibt es derweil keine. Einzelne Veranstalterinnen und Veranstalter meldeten jedoch ein hohes Besucheraufkommen. Ebenso nur geschätzt werden kann jeweils der Anteil ausländischer Gäste.
Olivier Jaggy, Veranstalter des Weihnachtsmarkts Waisenhausplatz mit 50 Marktständen und einem Essensstand, spricht für 2025/26 von rund 20 Prozent. «Besonders die Bustouren aus Turin und Mailand haben wir gespürt», sagt er auf Anfrage des BärnerBär.

Jaggy zeigt sich allgemein sehr zufrieden. So wurden die bewegten Schaufenster mit der angehängten Tätzlitour besonders gelobt.
Ebenfalls grosser Beliebtheit erfreuten sich die Jahrestassen: Sie waren bereits am 15. Dezember ausverkauft.
Trotz aller Freude verlief die Saison nicht ganz ohne negative Begleiterscheinungen. «Leider hatten wir Einbrüche zu verzeichnen», so Jaggy.
Weihnachtsmärkte mit Hohem Stellenwert
Die vier Berner Weihnachtsmärkte haben für die Belebung der Innenstadt und die Steigerung der Wertschöpfung einen hohen Stellenwert. «Inwiefern sich die Weihnachtsmärkte auf die Übernachtungszahlen ausgewirkt haben, lässt sich nur eingeschränkt beurteilen», sagt Manuela Angst.
Klar sei hingegen, dass Bern Welcome rund um Weihnachten seit Jahren eine kontinuierliche Zunahme an Gästen verzeichne. Und dass die Adventszeit Jahr für Jahr an Bedeutung gewinne.

Als besonderes Highlight hebt Bern Welcome das stimmige Gesamterlebnis der Weihnachtsmarktsaison hervor. «Die grosse Vielfalt der verschiedenen Märkte mit ihrem jeweils eigenen Charakter ist eine klare Stärke», so Angst. Und: Dank der kurzen Gehdistanzen liessen sich mehrere Märkte bequem miteinander kombinieren, was die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher deutlich erhöhe.
Zudem sorgten die Weihnachtsmärkte über die Region hinaus für hohe Sichtbarkeit und stärkten Bern als attraktive Destination in der Wintersaison. «Dass viele Gäste in dieser Zeit wiederholt nach Bern kommen, zeigt die Strahlkraft des Angebots», sagt Angst.








