BSV Bern Teamstütze Kaspar Arn beendet Karriere
BSV Bern Urgestein Kaspar Arn beendet nach der Saison 2025/26 seine Karriere. Der Teamleader bestritt über 300 Spiele für das QHL-Team der Berner.

Wie der BSV Bern mitteilt, beendet Kaspar Arn nach über 20 Jahren im Dress des BSV Bern zum Ende der laufenden Saison 2025/26 seine aktive Handballkarriere. Der langjährige Teamplayer und die Identifikationsfigur des BSV Bern verabschiedet sich nach einer aussergewöhnlichen Laufbahn vom aktiven Handballsport.
Kaspar Arn begann seine Handballlaufbahn im Jahr 2005 beim BSV Bern und blieb dem Verein seither beinahe ohne Unterbruch treu. Einzig in der Saison 2014/15 absolvierte er einige Partien beim Partnerverein TV Solothurn. Ansonsten trug Arn während seiner gesamten Karriere das Trikot des BSV Bern – von den Juniorenstufen bis in die höchste Spielklasse.
Bis heute hat Kaspar Arn 301 Spiele für das QHL-Team des BSV Bern bestritten und dabei 441 Tore erzielt. Damit belegt er aktuell den zweiten Platz der vereinsinternen Rangliste mit den meisten Einsätzen in der ersten Mannschaft der Stadtberner. Rechnet man alle Meisterschafts-, Cup- und Europacupspiele von den Junioren bis zur QHL zusammen, kommt Arn auf insgesamt 515 Partien für den BSV Bern. Zahlen, die eindrücklich belegen, wie stark seine Laufbahn mit dem Verein verbunden ist.
Kaspar Arn war über viele Jahre hinweg ein wichtiger Bestandteil des QHL-Kaders – auf und neben dem Feld. Mit seiner Loyalität, seinem Einsatz und seiner grossen Identifikation mit dem Verein prägte er den BSV Bern nachhaltig. Der BSV Bern dankt Kaspar Arn herzlich für seinen ausserordentlichen und langjährigen Einsatz im Trikot des Vereins und wünscht ihm für die Zukunft – beruflich wie privat – nur das Beste.
Teamleader Kaspar hinterlässt grosse Lücke
Guido Frei: «Kaspar ist ein absoluter Teamleader auf und neben dem Feld. Seine ganze Karriere hat er nur für den BSV Bern gespielt. Ein Phänomen, das es in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr gibt.
Wir werden ‹Chäschpu› auf dem Handballfeld vor allem im Angriff schmerzlich vermissen. Chäschpu war aber viel mehr als nur ein Spieler vom BSV. Er setzte sich immer wieder für seine Mitspieler ein, hat ein feines Gespür für Themen, die angesprochen werden müssen und war besorgt, dass sich neue Spieler sofort integrieren konnten. Ich wünsche Chäschpu für seine berufliche und vor allem private Zukunft nur das Beste.»
Kaspar Arn: «Nach einer so langen Zeit im Spitzensport fällt mir der Rücktritt keineswegs leicht – ich werde die intensiven Spiele und die Zeit mit den Jungs in der Garderobe vermissen. Ich bin unglaublich dankbar für die zahl- und lehrreichen Jahre im BSV-Dress, es war in vielerlei Hinsicht eine Lebensschule.
Nun freue ich mich zugleich unglaublich auf die kommende Lebensphase nach dem Handball, wenn ich mich ohne Kompromisse meinem Privatleben und dem Beruf widmen kann. Ein grosses Merci geht an meine Nächsten, die mich immer unterstützt und meine Opfer für den Sport mitgetragen haben. Und natürlich an die Teammitglieder, die mich stets mit einem Lächeln in die Halle gehen lassen und mit denen ich einen Teil der neuen, erfolgreichen BSV-Identität erarbeiten durfte.»










