Ein fast 20 Meter langer Pottwal strandete an der Küste Chinas. Retter versuchten, ihn ins Wasser zu ziehen, vergeblich. Nach 20 Stunden gelang es dann doch.
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Der fast 20 Meter lange Pottwal strandete an der ostchinesischen Küste. - Youtube / South China Morning Post

Das Wichtigste in Kürze

  • An der ostchinesischen Küste strandete ein fast 20 Meter langer Pottwal.
  • Die Helfer schafften es nach 20 Stunden, das Tier mithilfe der Flut zu retten.
  • Bis dahin mussten sie den Giganten ununterbrochen mit Wasser bespritzen.

Wenn Wale an den Strand gespült werden, nimmt das Geschehen allzu oft ein böses Ende. Nicht so in diesem Fall. Ein riesiger Pottwal strandete Ende April an der Küste der Millionenstadt Ningbo im Osten Chinas, berichtet die «Kronen Zeitung».

Erst wollten ihn die Retter mit Booten wieder ins Wasser bringen, was jedoch misslang. Einfach wieder ins Wasser ziehen ging nicht, schliesslich ist der Pottwal beinahe 20 Meter lang. Die männlichen Tiere können ein Gewicht von über 50 Tonnen erreichen.

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Retter mussten den Wal fast einen gesamten Tag mit Wasser bespritzen. - Youtube / South China Morning Post

Rettungsaktion dauerte ganze 20 Stunden

Daher bespritzten Helfer den Giganten dauerhaft mit Wasser – insgesamt 20 Stunden lang. So lange musste der Meeresriese ausharren, bis die erlösende Flut kam. Als das Wasser schliesslich hoch genug stand, wagten die Retter einen neuen Versuch. Diesmal klappte es und der Wal konnte langsam ins Meer zurückgezogen werden.

Haben Sie schon Mal einen Wal in freier Wildbahn gesehen?

Eigentlich verirren sich Pottwale eher selten an einen Strand, die riesigen Tiere sind eher in den Tiefen des Ozeans anzutreffen. Die männlichen Tiere können in einer Tiefe von mehr als 1000 Metern nach Beute jagen.

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