Sterne

    Warum massereiche Sterne grosse Planeten beherbergen

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    Zürich,

    Forschende der Universität haben herausgefunden, weshalb grosse Planeten massereiche Sternen umkreisen. Es liegt an der Atmosphäre der Planeten.

    exoplanet
    Der Jupiter ist der massereichste Planet in unserem Sonnensystem. Der neu entdeckte Exoplanet ist aber noch massereicher. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP NASA HUBBLE HERITAGE TEAM

    Das Wichtigste in Kürze

    • Es ist bekannt, dass massereichere Sterne von grösseren Planeten umkreist werden.
    • Die Universität Zürich hat nun herausgefunden, was diesem Muster zugrunde liegt.
    • Die Forschenden stellten fest, dass es an der Atmosphäre der Planeten liegt.

    Massereichere Sterne werden oft von grösseren Planeten umkreist. Das wussten Astronominnen und Astronomen bereits. Forschende der Universität Zürich haben nun herausgefunden, was diesem Muster zugrunde liegt.

    Mithilfe von Datenbanken mit tausenden Exoplaneten und Computermodellierungen stellte das Team fest, dass es an der Atmosphäre der Planeten liegt: Planeten um massereichere Sterne besitzen demnach eine grössere Atmosphäre aus leichten Gasen wie Wasserstoff und Helium.

    Universität Zürich
    Das Hauptgebäude des Universität Zürich im Hochschulquartier - Keystone - Community

    Das berichten die Forschenden im Fachmagazin «Astronomy & Astrophysics». Ausschliessen konnten sie, dass die beobachteten Grössenmuster nicht dadurch entstehen, dass die grösseren Planeten heisser oder massereicher wären.

    Die Forschenden schlussfolgern, dass Planeten um grössere Sterne während ihrer Entstehung effizient und schnell leichte Gase ansammeln können. Denn wenn der Mutterstern wächst und stärker strahlt, beginnt das Gas und der Staub, aus denen sich Planeten bilden, zu verdampfen.

    «Die Ergebnisse helfen uns nicht nur abzuschätzen, welche Arten von Planeten einen bestimmten Stern wahrscheinlich umkreisen, sondern könnten uns auch helfen, Lücken in unserem Verständnis der Planetenentstehung zu schliessen.» Das sagte die Mitautorin und Professorin für Computerastronomie an der Uni Zürich, Ravit Helled, gemäss einer Mitteilung der Hochschule.

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