Studie

    Studie zeigt Lücken bei HPV-Impfung von Erwachsenen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Impflücke bei HPV: Nur eine von vier Erwachsenen ist laut einer neuen Studie gegen das sexuell übertragbare Humane Papillomavirus (HPV) geimpft.

    Eine Studie der Universität Zürich hat ergeben, dass in der Schweiz nur rund jeder vierte Erwachsene gegen humane Papillomaviren (HPV) geimpft ist. (Symbolbild)
    Eine Studie der Universität Zürich hat ergeben, dass in der Schweiz nur rund jeder vierte Erwachsene gegen humane Papillomaviren (HPV) geimpft ist. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/STEFAN PUCHNER

    Bislang habe es nur begrenzt Daten zur HPV-Impfung bei Erwachsenen gegeben, teilte die Universität Zürich (UZH) am Mittwoch mit. Eine landesweite Befragung von rund 3850 Personen schliesse nun diese Lücke.

    Die Viren sind verantwortlich für die Entstehung verschiedener Krebserkrankungen. Eine HPV-Impfung ist sehr wirksam und wird in der Schweiz seit 2007 für Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis 26 Jahren empfohlen – seit 2015 auch für Jungen und junge Männer.

    Laut der Studie haben gut 27 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 45 Jahren mindestens eine Impfdosis gegen HPV erhalten.

    Unter verschiedenen Gruppen gibt es aber grosse Unterschiede: Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede. Bei den 18- bis 26-Jährigen waren knapp 59 Prozent geimpft, bei den 27- bis 45-Jährigen lag die Quote bei nur rund 16 Prozent. Auch zwischen den Geschlechtern bestand ein grosses Gefälle: Knapp 43 Prozent der Frauen, aber nur rund 12 Prozent der Männer hatten mindestens eine Impfdosis erhalten.

    Entscheidend für die Impfbereitschaft sind laut der Studie das Wissen über die Impfung und ärztliche Empfehlungen.

    Ein entscheidender Faktor dafür, ob eine Person geimpft sei oder nicht, sei das Wissen über die Viren und die Impfung. Die Forschenden teilten die Befragten in drei Profile ein. In der gut informierten Gruppe waren rund 41 Prozent geimpft. Bei den Skeptikern sank die Quote auf knapp 14 Prozent und in der Gruppe mit wenig Wissen auf 8 Prozent. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Impfentscheidungen stark danach unterscheiden, was Menschen wissen und wie sie das Risiko einschätzen», wird Erstautorin Kyra Zens in der Mitteilung zitiert.

    Auch ärztliche Empfehlungen spielten eine zentrale Rolle. Mehr als die Hälfte der ungeimpften Personen habe angegeben, keine solche Empfehlung von einer Ärztin oder einem Arzt erhalten zu haben. Gleichzeitig zeige sich ein grosses Potenzial: In der gut informierten Gruppe würden rund 60 Prozent der ungeimpften Personen eine Impfung noch in Betracht ziehen. Selbst in der Gruppe mit wenig Wissen ist etwa jede zweite Person offen dafür, so die UZH.

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    Kommentare

    User #4914 (nicht angemeldet)

    Das ist so eine Bullshit-Geldmecherei

    User #2036 (nicht angemeldet)

    Blib treu. So könnte man viele Krankheiten und Kosten SParen. Darf man das schreiben?

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