Studie

Restwasser kostet laut Studie weniger Strom als befürchtet

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Bern,

Restwasser-Vorschriften schmälern die Stromproduktion aus Wasserkraft weniger stark als befürchtet. Das zeigt eine neue datenbasierte Analyse von Forschenden.

Damit ein Flussbett nicht austrocknet, müssen Wasserkraftwerke eine bestimmte Menge an Wasser im Fluss lassen: das sogenannte Restwasser. (Symbolbild)
Damit ein Flussbett nicht austrocknet, müssen Wasserkraftwerke eine bestimmte Menge an Wasser im Fluss lassen: das sogenannte Restwasser. (Symbolbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Ein Forschungsteam von Eawag, WSL und der Universität Bern hat erstmals eine umfassende, datenbasierte Analyse zu den Auswirkungen der Restwasserbestimmungen vorgelegt, wie die Eawag am Dienstag mitteilte.

Der aktuelle Produktionsverlust durch Restwasser beträgt laut den neuen Berechnungen rund 1100 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr. Das sind drei Prozent der Wasserkraftproduktion. Bis 2050 müssen auslaufende Kraftwerks-Konzessionen strengere Auflagen erfüllen. Dadurch entstehen zusätzliche Verluste von rund 480 GWh.

Der gesamte Einfluss der Vorschriften liegt damit bei vier bis fünf Prozent der erwarteten Produktion. Laut der Eawag ist dies drei- bis fünfmal weniger als befürchtet. Die Analyse basiert auf Daten von 252 grossen Kraftwerken.

Kommentare

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Solange Berichterstattungen zur Stromproduktion noch in Jahreszyklen denken, sind sie nicht viel wert. Wichtiger ist die Verfügbarkeit von Strom während den Wintermonaten, also dann, wenn die Restwasserauflagen zum Tragen kommen.

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