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    Millionen Menschen leben laut WHO mit Genitalherpes

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    Genève,

    Laut der WHO haben Millionen von Menschen Genitalherpes und wissen nichts davon. Jede Sekunde stecke sich mindestens eine Person mit dem Erreger an.

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    Millionen Menschen leben laut WHO mit Genitalherpes (Symbolbild). - Christin Klose/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Insgesamt 846 Millionen Menschen auf der Welt haben Genitalherpes.
    • Jede Sekunde stecke sich mindestens eine Person mit dem Erreger an.
    • Zu diesem Schluss kommt eine neue WHO-Studie zu der Krankheit.

    Von den Menschen zwischen 15 bis 49 Jahren lebt nach einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit mehr als jeder fünfte mit einer Genitalherpes-Infektion. Das sind insgesamt 846 Millionen Menschen.

    Jede Sekunde stecke sich mindestens eine Person mit dem Erreger an – das entspreche 42 Millionen Menschen pro Jahr, heisst es in einer WHO-Studie, die in der Fachzeitschrift «Sexually Transmitted Infections» veröffentlicht wurde. Die Schätzungen beziehen sich auf das Jahr 2020.

    Hattest du schon einmal eine sexuelle übertragbare Krankheit?

    Genitalherpes ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten und erhöht das Risiko einer Infektion mit dem Aids-Virus HIV. 90 Prozent der Infizierten haben keine oder unauffällige Symptome. Wenn Beschwerden auftreten, können das ein schmerzhafter Ausschlag im Genitalbereich sowie Fieber sein.

    Herpes Viren können immer wieder zu Ausbrüchen führen

    Die Herpes-Viren bleiben lebenslang im Körper und können immer wieder zu Ausbrüchen führen. Ernst könne dies für Babys sein, wenn ihre Mutter sich spät in der Schwangerschaft infiziert und das Kind während der Geburt ansteckt, so die WHO.

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    Herpesviren schlummern in den meisten Menschen. Warum sich manchmal Bläschen bilden, weiss man nicht genau. (Symbolbild) - Keystone

    Weil die Genitalien betroffen sind, verhinderten Scham und Stigma, dass über die Krankheit gesprochen werde, schreiben die Studienautoren. Sie fordern neue Therapien und Impfungen. Genitalherpes verursacht demnach im Jahr 35 Milliarden Dollar Kosten, etwa durch Behandlungsausgaben und Produktivitätsverluste, wenn Infizierte krank sind.

    Die Nutzung von Kondomen könne das Risiko einer Ansteckung verringern, so die Autoren. Wer nach einer Ansteckung Symptome habe, solle auf Sex verzichten, um Partner oder Partnerinnen nicht anzustecken.

    Kommentare

    User #1173 (nicht angemeldet)

    Ich nicht, checke mich regelmässig ab. Habe ein sehr intensives und sicheres Fahrverhalten, ich gib immer Gummi und mein Arztbesuch resultieren wohlgenesene Werte.

    User #6740 (nicht angemeldet)

    Einmal Herpes, immer Herpes. Egal, ob Typ 1, oder 2. Deshalb, immer Kondom benutzen.

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