Krebs

    Krebs bei Katzen und Menschen zeigt gewisse Ähnlichkeiten

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Eine Studie mit Berner Beteiligung zeigt: Genetische Veränderungen in Katzentumoren ähneln jenen bei menschlichem Brustkrebs stark.

    Russische Bomber
    Russische Bomber verliessen schliesslich die Identifikationszone. (Archivbild) - keystone

    Das eröffnet laut den Forschenden neue Wege für die Krebstherapie.

    Das internationale Forschungsteam habe die weltweit erste, umfassende Studie zu Krebs bei Katzen durchgeführt, teilte die Universität Bern mit. Veröffentlicht wurden die Resultate in der am Donnerstag erschienenen Ausgabe der Fachzeitschrift «Science».

    Wie beim Menschen gehöre Krebs auch bei Katzen zu den häufigsten Todesursachen. Die Krebsforschung bei Katzen stehe aber noch am Anfang. Die neue Studie solle dies ändern, so die Universität.

    Die Forschenden unter Beteiligung der Universität Bern, des Ontario Veterinary College in Kanada und des Wellcome Sanger Institute in Grossbritannien analysierten für die Studie das Erbgut von gesundem und von Krebsgewebe von knapp 500 Hauskatzen aus fünf Ländern. Sie untersuchten 13 verschiedene Krebsarten und verglichen rund 1000 Gene mit bekannten menschlichen Krebsgenen.

    Viele Parallelen

    Als insgesamt häufigster Beteiligter an der Bildung von Krebs bei Katzen entpuppte sich ein Gen namens «FBXW7». Eine Mutation in diesem Gen fand sich in mehr als 50 Prozent der untersuchten Tumorgewebeproben. So auch bei aggressiven Brustkrebsformen bei Menschen. Und: Veränderungen in diesem Gen finden sich auch bei Mammakarzinomen mit schlechter Überlebensprognose bei Menschen.

    Auch bei Krebserkrankungen des Blutes, der Knochen, der Haut, in der Lunge, im Zentralnervensystem oder im Verdauungstrakt fanden sich speziesübergreifende Überschneidungen, wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten. Insgesamt fand das Team 31 Gene, Signaturen von Mutationen, Gensequenzen von möglicherweise mit Tumorentstehung in Zusammenhang stehenden Viren und Genvarianten, die die Krebsentstehung fördern dürften.

    Neue Optionen für Behandlungen?

    «Unsere Haustiere leben mit uns im selben Haushalt und sind denselben Umweltfaktoren ausgesetzt», erklärte Sven Rottenberg, Ko-Autor der Studie und Leiter des Instituts für Tierpathologie der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern in der Mitteilung. Damit könne die Untersuchung von Katzen auch helfen zu verstehen, wie die Umwelt das Krebsrisiko beeinflusst.

    Aufgrund der Überschneidungen könnten zudem laut den Forschenden aus klinischen Studien zu Tumormedikamenten und -behandlungen an Katzen auch Erkenntnisse für Menschen gewonnen werden.

    Kommentare

    User #1943 (nicht angemeldet)

    Verlieren die Katzen auch die Haare?

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Hallo Nau. Was haben russische Bomber ( Bild ) mit dem Thema zu tun ? Seid ihr schon auf dem Weg ins We.?

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