«Ghostbusters»-Star Jennifer Runyon mit 65 Jahren verstorben
Schauspielerin Jennifer Runyon ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Der einstige «Ghostbusters»-Star war an Krebs erkrankt.

Das Wichtigste in Kürze
- Jennifer Runyon verlor den Kampf gegen ihre Krebserkrankung.
- Die «Ghostbusters»-Schauspielerin verstarb am Freitag mit 65 Jahren.
- Familie und Freunde nehmen Abschied in den sozialen Medien.
Traurige Meldung aus Hollywood: Jennifer Runyon ist tot. Die US-Schauspielerin ist im Alter von 65 Jahren verstorben.
Sie verlor den «kurzen Kampf» gegen ihre Krebserkrankung, wie zunächst ihre Freundin Erin Murphy (61) auf Instagram bekanntgab.
Kurz darauf bestätigte die Familie am Sonntag den Tod der «Ghostbusters»-Darstellerin.

«Am vergangenen Freitag ist unsere geliebte Jennifer von uns gegangen. Es war ein langer und beschwerlicher Weg, der nun im Kreise ihrer Familie endete.»
Man werde sie immer «für ihre Lebensfreude und ihre tiefe Verbundenheit zu Familie und Freunden» in Erinnerung behalten.
«Ich weiss, dass sie von oben mit ihrem wunderschönen Lächeln auf uns herabschaut. Ruhe in Frieden, unsere Jenn», heisst es in dem Facebook-Post abschliessend.
«Sie war der gütigste und mitfühlendste Mensch»
Runyons Tochter Bayley Corman, die ebenfalls als Schauspielerin tätig ist, nimmt in einem emotionalen Beitrag auf Instagram Abschied. Zu einer Collage voller Erinnerungen schreibt sie: «Alle meine besten Eigenschaften stammen von dir. Ich würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben.»
In einem weiteren Kommentar ergänzt die 30-Jährige: «Sie war der gütigste und mitfühlendste Mensch, den ich je kennengelernt habe. Meine beste Freundin. Ich war nicht darauf vorbereitet.»
Durchbruch mit «Ghostbusters»
Grössere Bekanntheit erlangte Jennifer Runyon 1984 durch den Filmklassiker «Ghostbusters». Ausserdem stand sie in ihrer Rolle als Gwendolyn Pierce in der 80er-Jahre-Sitcom «Charles in Charge» vor der Kamera. Später war sie mit Gastauftritten in «Mord ist ihr Hobby», «Magnum» und «Beverly Hills, 90210» zu sehen.

Nach dem Horrorfilm «Carnosaurus» (1993) zog sich Runyon zunächst aus der Schauspielerei zurück.
Es folgten eine Hochzeit und zwei Kinder, später arbeitete sie zeitweise als Lehrerin. Erst 2016 kehrte Runyon vor die Kamera zurück und übernahm Rollen in Horrorproduktionen wie «Terror Tales» oder «Bloodsucka Jones».
















