Mann überlebt Krebs – dann wird er an Bus-Stopp erschossen
Dale Stogden überstand den Krebs – doch wenige Monate später wird der britische Vater an einer Bushaltestelle erschossen.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Vater gewann den Kampf gegen Krebs. Doch Monate später wird er erschossen.
- Er fiel irrtümlich einem gezielten Angriff zum Opfer. Drei Männer wurden festgenommen.
- Das Gericht verurteilte die Täter nun wegen Mordes, für Totschlag und Drogenhandel.
Ein 50-jähriger Vater aus England wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Dale Stogden starb an einer Bushaltestelle durch Schüsse aus einem vorbeifahrenden Auto.
Nur wenige Monate zuvor hatten Ärzte ihn von seiner Krebserkrankung geheilt erklärt.
Nach Genesung Opfer von Schussangriff
Am Abend des 12. August 2025 ereignete sich die Tat in Wakefield, einer Stadt in Nordengland. Gegen 22 Uhr wurde Stogden an der Bushaltestelle niedergeschossen.
Die Polizei von West Yorkshire fand den Mann mit schweren Schussverletzungen vor. Trotz sofortiger medizinischer Hilfe starb er noch in derselben Nacht im Spital.
Besonders tragisch: Der zweifache Vater hatte zuvor einen schweren Kampf gegen den Krebs geführt. Im November 2024 diagnostizierten Ärzte bei ihm Lungenkrebs. Vier Monate kämpfte Stogden gegen die Krankheit, bevor er im Februar 2025 als geheilt galt.
Polizei nimmt drei Verdächtige fest
Die Ermittler identifizierten drei Männer als Tatverdächtige: Leyton Davies (28), Adam Ahmed (21) und Marc Carter (20). Davies soll vom Beifahrersitz eines gestohlenen Toyota RAV4 auf Stogden geschossen haben.
Die Untersuchungen zeigten ein erschreckendes Bild der Tatplanung. Am Tag des Mordes tauschten die drei Männer Nachrichten aus. Sie suchten gezielt nach zwei bestimmten Personen. Diese hielten sich zum Zeitpunkt der Tat an der Bushaltestelle auf, genau wie Stogden.
Er war nicht das eigentliche Ziel der Angreifer. Der Vater geriet durch einen fatalen Irrtum ins Visier der Männer.
Gericht spricht Urteile aus
Letzte Woche kam es zum Prozess.
Am 12. März 2026 verkündete das Gericht seine Entscheidung. Leyton Davies wurde wegen Mordes verurteilt. Die beiden anderen Angeklagten, Ahmed und Carter, befand das Gericht des Totschlags für schuldig.
Zusätzlich bekannten sich alle drei Männer in einem separaten Verfahren schuldig, mit Heroin und Kokain gehandelt zu haben. Diese Drogendelikte könnten im Zusammenhang mit der Gewalttat stehen.
Töchter erinnern an liebevollen Vater
Die Familie des Opfers trauert um ihren Verlust.
Piper und Alyssa Stogden waren zum Zeitpunkt des Todes ihres Vaters 18 und 20 Jahre alt. Sie beschrieben ihn gegenüber britischen Medien als aussergewöhnlichen Menschen: «Papa hatte ein Herz aus Gold, und egal, was er durchmachte, er behielt immer sein Lächeln»
Sie würden ihren Vater immer als den liebenswertesten Menschen der Welt in Erinnerung behalten. «Er war ein sanfter Riese», erklärten Piper und Alyssa. Besonders schmerzhaft ist für sie der Zeitpunkt des Verbrechens.
Die Töchter: «Er wurde erst im Februar 2025 für geheilt erklärt. Und nun hat er uns durch eine abscheuliche und grausame Tat verlassen.»



















