Der mit 200'000 Franken dotierte Rössler-Preis der ETH Zürich geht dieses Jahr an Andreas Krause. Der ETH-Informatikprofessor zähle zu den führenden Forschern in Europa im Bereich des maschinellen Lernens, teilte die Hochschule am Donnerstag mit.
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. - Keystone

Der seit dem Jahr 2011 an der ETH Zürich tätige Forscher wird für seine wegweisenden Leistungen im Gebiet der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens gewürdigt. Er nahm die Auszeichnung am Mittwoch entgegen.

Das Spektrum der Ansätze, die Krause entwickelt und geprägt habe, reiche von den theoretischen und mathematischen Grundlagen bis hin zu praktischen Fragen, die das Zusammenspiel von Menschen und lernenden Systemen betreffen würden, schrieb die Hochschule.

«Andreas Krause ist ein exzellenter Forscher, ein engagierter Dozent und hat sich als junger Wissenschaftler bereits etliche Meriten geholt in einer der prägendsten Technologien des 21. Jahrhunderts», sagte ETH-Präsident Joël Mesot in seiner Laudatio.

Der Rössler-Preis wird seit 2009 an junge Professorinnen und Professoren verliehen und ist die höchstdotierte ETH-Auszeichnung. Ermöglicht wird er durch eine Schenkung des ETH-Alumnus Dr. Max Rössler an die ETH Foundation.

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