ISS

    ISS mit blossem Auge am Himmel sichtbar

    Alexander König
    Alexander König

    Bern,

    ISS Sight-Seeing ist hoch im Kurs. Diesen Monat gibt es gleich mehrere Gelegenheiten, um die Raumstation vom Boden aus zu bestaunen. Heute Nacht geht es los!

    ISS Himmel Sterne
    Die ISS zieht am Himmel vorbei (Archivbild). - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Internationale Raumstation (ISS) umkreist die Erde in rund 400 Kilometern Höhe.
    • Hin und wieder ist sie mit blossem Auge zu sehen.
    • Der Monat Mai bietet besonders viele Gelegenheiten.

    Die Internationale Raumstation (ISS) ist das bisher grösste vom Menschen geschaffene ausserirdische Objekt. Aufregend, wenn die stets bemannte Raumstation vom Boden aus zu sehen ist. Wegen ihrer Umlaufbahn fliegt sie aber meist dann an uns vorbei, wenn es viel zu hell ist.

    Kurz vor und während der Sommermonate mehren sich jedoch die Gelegenheiten, die ISS bei Dunkelheit von blossem Auge zu erspähen.

    Internationale Raumstation
    Die Internationale Raumstation aus der Sicht eines Spaceshuttles. - Keystone

    So beispielsweise heute Nacht um 2.16 Uhr in Bern. Idealerweise blickt man etwas ausserhalb der Stadt in den Himmel, ansonsten könnte das Stadtlicht stören.

    Während sechs Minuten wird ein heller «Stern» mit 27'000 Km/h über den Himmel ziehen. Kurz darauf, um 3.53 Uhr, ergibt sich ein weiteres relativ grosses Zeitfenster von immerhin fünf Minuten.

    In der übrigen Schweiz wird die ISS zur selben Zeit zu sehen sein. Je nach Region kann die Dauer der Sichtbarkeit jedoch variieren.

    Sonntagmorgen gute Chancen

    Wohl oder übel wird das schlechte Wetter vielen einen Strich durch die Rechnung machen. Doch diesen Monat gibt es noch viele weitere Gelegenheiten zum «ISS-Sightseeing». Samstagnacht ist in Teilen der Schweiz mit einem klaren Himmel zu rechnen.

    Hier gibt es sechsminütige Zeitfenster um jeweils 1.28, 3.05 und 4.42 Uhr.

    Auf ihrer Website stellt die Nasa eine Anwendung bereit, mit der weitere Zeitfenster für den eigenen Standort errechnet werden können.

    Elon Musk starlink
    Die 60 Satelliten von Starlink bildeten eine Kette am Nachthimmel. Mit ihrer Hilfe will Elon Musk auf der ganzen Welt Internetzugang ermöglichen. - Twitter/@itssohyyperlic

    Die ISS ist nicht das einzige menschengemachte Objekt im All, das ohne technische Hilfsmittel im Himmel sichtbar ist. Zuletzt sorgten die Starlink-Sateliten von Elon Musk für grosse Diskussionen, weil diese angeblich Astronomen bei ihrer Arbeit behinderten.

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