Ösi-Fussballer in die Politik? Das steckt hinter viralem Video
Auf Social Media sorgt Fussballer Marko Arnautovic mit einem Präsidentschafts-Video für Aufsehen. Dahinter stecken allerdings keine politischen Absichten.

Das Wichtigste in Kürze
- Marko Arnautovic (37) sorgt auf Social Media für Aufsehen.
- In einem Clip bringt er sich als neuer Bundespräsident Österreichs in Spiel.
- Will der Fussball-Profi tatsächlich in die Politik? Wohl kaum.
Mit 37 Jahren befindet sich Marko Arnautovic im Spätherbst seiner Fussball-Karriere. Mit Roter Stern Belgrad hat sich der Angreifer kürzlich den Meistertitel gesichert.
Macht sich Österreichs Rekordspieler (132 Länderspiele) nun etwa Gedanken um seine Zukunft? Auf Social Media sorgt er mit Videos für Wirbel.

Zunächst war er in einem Instagram-Clip von «Thug Life Austria» zu sehen. Darin bringt Arnautovic Plakate an einer Hauswand an mit der Aufschrift: «Marko for President».
In der Kommentarspalte gehen sofort die Spekulationen los. Will Der Sportler etwa tatsächlich in die Politik?
«Die Gerüchte stimmen»
So ganz abwegig wäre dieses Vorhaben nicht. Schliesslich forderte Arnautovic vor einigen Wochen, den Tag der erfolgreichen WM-Quali Österreichs zum nationalen Feiertag zu erklären.
Seine Forderung richtete er damals direkt an Bundespräsident Alexander van der Bellen.

Die Antwort auf die Spekulationen gibt Marko Arnautovic am Mittwoch dann gleich selber. In einem Video auf Instagram meldet er sich mit einem «offiziellen Statement» zu Wort.
In Schale geworfen sagt der Fussball-Star: «Servus, Österreich. Ich möchte es euch hiermit offiziell sagen. Ja, die Gerüchte stimmen.»
00:00 / 00:00
Er habe das Vorhaben bereits bei der WM-Qualifikation angesprochen. «Jetzt gehen wir es gemeinsam an. Marko for President», so Arnautovic.
Werbe-Deal mit Autohersteller
Beim genaueren Hinsehen wird schnell klar: Politische Absichten hat der Profi kaum.
Vielmehr geht es dabei um einen Werbe-Deal. Im Hintergrund ist nämlich das Logo eines südkoreanischen Autoherstellers zu sehen. Es handelt sich also um einen Marketing-Coup.












