Nach rund vier Monaten hat der Frachter «Cygnus» die Internationale Raumstation wieder verlassen. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre sollte er verglühen.
Internationale Raumstation
Die Internationale Raumstation (ISS) in der Erdumlaufbahn (undatiertes Foto). - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Februar erreichte der Frachter «Cygnus» die ISS.
  • Er brachte unter anderem Nahrung für die Astronauten mit.
  • Nun hat er von dieser wieder abgedockt.

Der private Frachter «Cygnus» hat nach rund vier Monaten an der Internationalen Raumstation (ISS) wieder abgedockt. Beladen mit Abfall verliess die Kapsel die ISS am Dienstag. Er sollte wenige Stunden später beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa via Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Der unbemannte Frachter war nach dem Start an der US-Ostküste im Februar an der ISS angekommen.

«Cygnus»-Frachter ISS Nasa
Start des Raumfrachters «Cygnus». Mit Proviant wie geräuchertem Gouda und Würstchen sowie einer neuen Weltall-Toilette an Bord brach der private Raumfrachter «Cygnus» zur Internationalen Raumstation ISS auf. - dpa

Die Kapsel wurde vom amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Northrop Grumman gebaut. Sie hatte unter anderem Nahrung für die Astronauten auf der ISS, Equipment für Weltraumspaziergänge und mehrere Experimente mitgebracht.

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