Antientzündliche Ernährung: Mehr als nur ein Trend?

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    USA,

    Antientzündliche Ernährung ist ein grosser Trend. Doch wie viel davon ist wissenschaftlich belegt?

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    Eine pflanzenreiche Ernährung kann Entzündungen im Körper dämpfen. (Symbolbild) - Depositphotos

    Antientzündliche Ernährung zielt darauf ab, Entzündungsprozesse im Körper zu dämpfen. Dabei stehen vor allem pflanzliche Lebensmittel, Vollkornprodukte und gesunde Fette im Fokus.

    Laut «Tagesschau» gelten etwa Beeren, Omega‑3‑Fettsäuren, Joghurt und Hülsenfrüchte als potenziell entzündungshemmend. Gleichzeitig wird betont, dass die Gesamtkombination der Lebensmittel entscheidend ist, nicht einzelne «Superfoods».

    «Barmer» schreibt zudem, dass eine gezielte Ernährung bei Stoffwechsel‑Syndrom Entzündungen deutlich senken kann. Viszerales Bauchfett produziert entzündungsfördernde Botenstoffe, deren Menge durch Gewichtsreduktion sinken kann.

    Antientzündliche Kost unterstützt den Körper

    Laut «Apotheken‑Umschau» dämpfen vor allem pflanzenreiche Diäten die Entzündungsreaktionen. Bei entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma zeigen Studien eine mässige Besserung von Beschwerden und Entzündungswerten.

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    Beeren, Nüsse und Gemüse gelten als besonders entzündungshemmend. - Depositphotos

    Eine grosse Analyse im Fachjournal «Science Advances» lässt ein deutlich geringeres Sterberisiko bei entzündungshemmender Ernährung erkennen. Antientzündliche Kost senkte das Sterberisiko laut dieser Studie um bis zu 24 Prozent.

    Die Studie beschreibt mögliche Zusammenhänge mit geringerer Entzündungsaktivität und besseren Stoffwechselwerten. Als günstig gelten Ernährungsweisen mit viel Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen und Beeren.

    Ernährung ersetzt keine Therapie

    Studien zeigen, dass bestimmte Ernährungsformen Entzündungsmarker wie das C-reaktive Protein beeinflussen können. Laut «MedMedia» wird in der Forschung ein Zusammenhang zwischen Ernährungsweisen, Entzündungswerten und chronischen Erkrankungen beschrieben.

    Glaubst du, dass gesunde Ernährung Krankheiten vorbeugen kann?

    Laut «NDR» zeigen Studien, dass Omega‑3‑Fettsäuren aus Fisch, aber auch gesunde Pflanzenfette Entzündungsbotenstoffe im Blut reduzieren. Gleichzeitig wirkt eine ballaststoffreiche Ernährung positiv auf die Darmflora, die wiederum das Immunsystem beeinflusst.

    Eine antientzündliche Ernährung kann dazu beitragen, Entzündungsherde im Mund und im Körper zu reduzieren. schreibt «KZV Berlin». Sie gilt jedoch als ergänzender Präventionsansatz, ersetzt aber keine ärztliche Behandlung.

    Keine Diät, sondern Lebensstil

    Eine antientzündliche Ernährung ist keine kurzfristige Diät, sondern eine langfristige Umstellung der Essgewohnheiten, wie die «IKK‑Classic» ausführt. Entscheidend sind Regelmässigkeit und Vielfalt statt einzelner «Superfoods» oder kurzfristiger Trends.

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    Antientzündliche Ernährung ist ein langfristiger Lebensstil. - Depositphotos

    Insgesamt kann eine entzündungshemmende Ernährungsweise entzündliche Prozesse im Körper beeinflussen und das Immunsystem unterstützen. Sie gilt als ergänzender Ansatz zur Prävention und Therapie, ersetzt jedoch keine medizinische Behandlung.

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    Kommentare

    User #4140 (nicht angemeldet)

    Seit meiner Diagnose mit Athrose probiere ich es mit entzündungshemdender Ernährung und Lebenmittel und spühre wie es mir hilft.

    User #2831 (nicht angemeldet)

    Wer ist Zec-Zejnic ?

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