Ernährung beeinflusst das Krebsrisiko
Ernährung beeinflusst Krebsrisiken: Vegetarier und Veganer haben bei zwei Krebsarten ein erhöhtes Risiko, während andere Risiken niedriger bleiben.

Eine aktuelle grosse Analyse untersuchte, wie verschiedene Ernährungsformen das Krebsrisiko beeinflussen.
Laut der Untersuchung haben Vegetarier und Veganer bei zwei spezifischen Krebsarten ein erhöhtes Risiko im Vergleich zu Fleischessern.
Wie die «Welt» berichtet, handelt es sich um Speiseröhrenkrebs bei Vegetariern und Darmkrebs bei Veganern. Die Untersuchung umfasste Daten aus neun prospektiven Studien mit insgesamt 1,8 Millionen Teilnehmern.
Krebsrisiken im Vergleich
Die Originalpublikation im «British Journal of Cancer» zeigt, dass Veganer ein besonders hohes Risiko für Darmkrebs aufweisen. Vegetarier sind hingegen hauptsächlich beim Speiseröhrenkrebs betroffen.
Gleichzeitig beobachteten die Forscher reduzierte Risiken für andere Krebsarten. So wiesen Vegetarier laut der «Welt» ein niedrigeres Risiko für Pankreas-, Brust-, Prostata- und Nierenkrebs auf.
Auch die internationale Analyse der «Le Monde» bestätigt diese tendenziell positiven Effekte einer pflanzlichen Ernährung für mehrere Krebsarten.
Ernährung und Krebs: Experten warnen vor unklaren Zusammenhängen
Expertinnen und Experten betonen, dass kausale Zusammenhänge noch nicht eindeutig geklärt sind.
Faktoren wie Nährstoffversorgung, Calcium- und Vitamin-B12-Zufuhr können das Darmkrebsrisiko beeinflussen, wie die Originalstudie im «British Journal of Cancer» erläutert.

Die Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität zwischen Ernährung und Krebsentwicklung. Forscher raten, eine ausgewogene pflanzliche Ernährung sicherzustellen, um potenzielle Risiken zu minimieren, berichten die «Welt» und «Le Monde».












