Ernährung beeinflusst das Krebsrisiko

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Ernährung beeinflusst Krebsrisiken: Vegetarier und Veganer haben bei zwei Krebsarten ein erhöhtes Risiko, während andere Risiken niedriger bleiben.

    Ernährung
    Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Krebsrisiken. (Symbolbild) - depositphotos

    Eine aktuelle grosse Analyse untersuchte, wie verschiedene Ernährungsformen das Krebsrisiko beeinflussen.

    Laut der Untersuchung haben Vegetarier und Veganer bei zwei spezifischen Krebsarten ein erhöhtes Risiko im Vergleich zu Fleischessern.

    Ernährst du dich vegetarisch oder vegan?

    Wie die «Welt» berichtet, handelt es sich um Speiseröhrenkrebs bei Vegetariern und Darmkrebs bei Veganern. Die Untersuchung umfasste Daten aus neun prospektiven Studien mit insgesamt 1,8 Millionen Teilnehmern.

    Krebsrisiken im Vergleich

    Die Originalpublikation im «British Journal of Cancer» zeigt, dass Veganer ein besonders hohes Risiko für Darmkrebs aufweisen. Vegetarier sind hingegen hauptsächlich beim Speiseröhrenkrebs betroffen.

    Gleichzeitig beobachteten die Forscher reduzierte Risiken für andere Krebsarten. So wiesen Vegetarier laut der «Welt» ein niedrigeres Risiko für Pankreas-, Brust-, Prostata- und Nierenkrebs auf.

    Auch die internationale Analyse der «Le Monde» bestätigt diese tendenziell positiven Effekte einer pflanzlichen Ernährung für mehrere Krebsarten.

    Ernährung und Krebs: Experten warnen vor unklaren Zusammenhängen

    Expertinnen und Experten betonen, dass kausale Zusammenhänge noch nicht eindeutig geklärt sind.

    Faktoren wie Nährstoffversorgung, Calcium- und Vitamin-B12-Zufuhr können das Darmkrebsrisiko beeinflussen, wie die Originalstudie im «British Journal of Cancer» erläutert.

    Pflanzliche Ernährung
    Eine ausgewogene Ernährung kann das Risiko für bestimmte Krebsarten deutlich beeinflussen. (Symbolbild) - depositphotos

    Die Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität zwischen Ernährung und Krebsentwicklung. Forscher raten, eine ausgewogene pflanzliche Ernährung sicherzustellen, um potenzielle Risiken zu minimieren, berichten die «Welt» und «Le Monde».

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    Kommentare

    User #1418 (nicht angemeldet)

    Lebe so wie es dir gefällt so ist es am gesündesten

    User #5705 (nicht angemeldet)

    Stimmt nicht. Mein Partner ernährte sich gesund, trieb Sport, trank keinen Alkohol, rauchte nicht und ist trotzdem mit 59 an Krebs gestorben.

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