Kurz vor Winteranfang soll der Nachfolger des Hubble-Teleskops in den Orbit befördert werden. Das James Webb Space Telescope ist bereit für seine Mission.
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Der noch nicht ganz zusammengesetzte Reflektorenspiegel des James Webb Weltraumteleskops. - NASA

Das Wichtigste in Kürze

  • Das James-Webb-Weltraumteleskop soll Mitte Dezember in den Orbit gebracht werden.
  • Mit der neuen Technologie hoffen Wissenschaftler an den «Beginn der Zeit» zu blicken.

Wer das Gefühl verspürt, es tut sich nichts in der Weltraumforschung, der irrt sich. Bereits Mitte Dezember soll das neue James-Webb-Weltraumteleskop in den Orbit befördert werden. Neben den Diensten des bereits vorhanden Hubble-Teleskops soll der Nachfolger weitere Einblicke in die unendlichen Weiten des Alls offenbaren.

Wie die NASA berichtet, soll am 18. Dezember das JWST mittels einer Ariane 5-Rakete von Kourou in Französisch Guayana abheben.

Wissenschaftler erhoffen sich mit dem JWST in die Frühzeit des Weltalls zu blicken. Genauer gesagt kurz nach dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren. Die längeren Wellenlängen sollen es ermöglichen, näher an den «Beginn der Zeit» zu schauen, wie es die NASA ausdrückt.

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