Ab 43 Jahren wirst du immer mehr wie deine Eltern

Simon Binz
Simon Binz

Grossbritannien,

Ab wann ähneln wir unseren Eltern immer mehr? Eine britische Umfrage liefert jetzt eine überraschend genaue Antwort: mit 43 Jahren.

Umfrage Eltern Kinder Ähnlichkeiten
Mutter und Tochter beim gemeinsamen Zmorge: Laut einer Umfrage beginnt die Ähnlichkeit mit den eigenen Eltern durchschnittlich ab 43 Jahren. (Symbolbild) - Getty

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine britische Umfrage zeigt: Ab 43 Jahren ähneln sich viele Menschen ihren Eltern.
  • Betroffene erkennen oft plötzlich Sätze oder Gesten ihrer eigenen Eltern in sich selbst.
  • Laut Experten bleibt man trotz dieser Prägung ein eigenständiges Individuum.

Als Kind oder Teenager will man eines ganz sicher nicht: So werden wie das Mami oder der Papi. Wer das damals zu hören bekam, reagierte meist mit einem genervten Augenrollen. Man wusste schliesslich genau, was man später anders machen würde.

Genau dieser Vorsatz hält aber offenbar nicht ewig. Eine Umfrage des britischen Unternehmens M&S Credit Card zeigt nun, ab welchem Alter dieser Widerstand bröckelt.

Hast du Merkmale, die dich an deine Eltern erinnern?

Erwachsene in Grossbritannien wurden gefragt, wann sie erstmals das Gefühl hatten, ihren Eltern immer ähnlicher zu werden. Im Schnitt liegt die Antwort bei 43 Jahren.

Der Moment kommt of schleichend...

Der Moment kommt oft schleichend. Plötzlich sagt man Sätze, die man als Kind selbst gehasst hat. Oder man reagiert in einer Situation genauso, wie es früher Mutter oder Vater getan hätten – und merkt es erst im Nachhinein.

Ein Blick in den Spiegel, ein Streit mit den eigenen Kindern: Manchmal reicht das schon, um die eigene Ähnlichkeit mit den Eltern schwarz auf weiss zu erkennen.

Eltern Kinder gesten verhaltensweisen
Vater und Sohn blicken gemeinsam aus dem Fenster: Mit den Jahren übernehmen viele Kinder Gesten und Verhaltensweisen ihrer Eltern. (Symbolbild) - Getty

Beunruhigend muss das aber nicht sein. Wie «brigitte.de» schreibt, übernehmen Menschen zwar bestimmte Muster, Sichtweisen und Eigenheiten ihrer Eltern.

Zu einer jüngeren Kopie von Mutter oder Vater wird man dadurch aber nicht. Man bleibt ein eigenständiges Individuum – mit eigenen Träumen, Werten und Entscheidungen.

Es kann auch schön sein...

Ein Teil dessen, was man ist, wurzelt trotzdem in der eigenen Familie. Wer sich in gewissen Momenten an die Eltern erinnert fühlt, verliert sich deshalb nicht selbst. Im Gegenteil: Es kann sogar schön sein.

Eltern Kinder
Tochter und Vater im Gespräch am Küchentisch: Mit der Zeit übernehmen viele Erwachsene Mimik und Eigenheiten ihrer Eltern. (Symbolbild) - Getty

Zum Beispiel ein Lachen, das an den Vater erinnert – oder eine Lebensweisheit, die von der Mutter stammt. Man verändert und entwickelt sich zwar ein Leben lang – ein Stück der eigenen Eltern trägt man aber immer in sich.

Ob man will oder nicht.

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