Youtube

    Youtube sperrt erneut zwei #allesaufdentisch-Videos

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Dutzende Videos hatte die Aktion #allesaufdentisch auf Youtube hochgeladen, in denen auch Schauspieler mit Wissenschaftlern kritisch zu Corona-Massnahmen sprechen. Seitdem überprüft und löscht die Plattform vereinzelt Clips. Es gibt zwei neue Fälle.

    Der Schauspieler Volker Bruch hat sich in einem Interview zu den Beweggründen seiner Teilnahme an der umstrittenen Aktion #allesaufdentisch geäussert. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
    Der Schauspieler Volker Bruch hat sich in einem Interview zu den Beweggründen seiner Teilnahme an der umstrittenen Aktion #allesaufdentisch geäussert. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Videoplattform Youtube hat zwei weitere Videos der umstrittenen Aktion #allesaufdentisch gelöscht.

    Das bestätigte ein Youtube-Sprecher jetzt der Deutschen Presse-Agentur.

    Als Grund wurde ein Verstoss gegen eine Richtlinie des Unternehmens, in der es um Missinformation zur Corona-Pandemie geht, angeführt. Damit sind derzeit insgesamt vier Videos der Aktion gelöscht. Youtube hatte vor kurzem bereits drei Clips gelöscht, eines davon aber nach einer erneuten Prüfung wieder hochgeladen.

    Die Internetvideoaktion , an der sich unter anderen auch die Schauspieler Volker Bruch und Wotan Wilke Möhring beteiligt haben, wurde Ende September gestartet. In vielen Videos, die im Netz hochgeladen wurden, werden unter anderem die Corona-Massnahmen und die mediale Berichterstattung darüber kritisiert. Kritiker werfen den Machern vor, verschwörungsideologische Erzählungen zu bedienen.

    Die Videoaktion erinnert an eine Aktion, die Monate davor Aufsehen erregt hatte

    Damals hatten unter dem Hashtag #allesdichtmachen Menschen aus der Filmszene mit satirischen Videos den Umgang mit dem Coronavirus kritisiert.

    Bruch - bekannt aus der Fernsehserie «Babylon Berlin» - war schon damals ein prominentes Gesicht der Aktion. Diese hatte in der Folge kontroverse Reaktionen hervorgerufen - manche warfen der Gruppe vor, das Coronavirus zu verharmlosen. Mehrere Teilnehmer distanzierten sich später.

    Am Montagabend war bekanntgeworden, dass sich mit der nun neuen Videoaktion bereits ein deutsches Gericht befasste und eine Eil-Entscheidung erliess. Kölner Richter entschieden, dass zwei Clips, die Youtube entfernt hatte, nicht hätten gelöscht werden dürfen. Das Kölner Landgericht erliess auf Antrag der Initiatoren der Internetaktion einstweilige Verfügungen gegen die Plattform, die zum Konzern Google gehört.

    Das Gericht begründete, dass Youtube den Kanal-Betreibern der Aktion nicht konkret genug mitgeteilt habe, welche Passagen ihrer Meinung nach gegen welche Vorschrift ihrer Richtlinie verstiessen, hatte das Gericht mitgeteilt. Der Beschluss werde erst wirksam, wenn er Youtube zugestellt worden sei. Youtube könne dann ebenfalls im Eilverfahren Widerspruch einlegen. Youtube äusserte sich auf Nachfrage bislang nicht zu juristischen Fragen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Volksinitiativen
    482 Interaktionen
    Abstimmungen
    Schweizer Nati Nico Elvedi
    16 Interaktionen
    Flug-Chaos

    MEHR IN NEWS

    bundespräsi
    2 Interaktionen
    Überwachung
    Krankenkasse
    2 Interaktionen
    Analyse

    MEHR YOUTUBE

    Adele Rihanna
    93 Interaktionen
    Adele, Rihanna
    anne-frank
    5 Interaktionen
    Amsterdam
    25 Interaktionen
    Müssen bezahlen
    36 Interaktionen
    Minderwertig

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Biontech
    11 Interaktionen
    Biontech
    Grüne Berlin
    2 Interaktionen
    Für Sondierungen