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    WTO: Weltweiter Warenhandel knackt Vor-Pandemie-Höchstmarken

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    Genève,

    Die Corona-Pandemie hat dem Handel in aller Welt einen herben Dämpfer verpasst. Zumindest der Warenhandel hat sich allerdings inzwischen erholt.

    Welthandelsorganisation
    Die WTO schätzt, dass das Handelsvolumen im Gesamtjahr 2021 um 10,8 Prozent wächst. Foto: Markus Scholz/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Corona-Einbruch 2020 ist der weltweite Warenhandel nach Angaben der Welthandelsorganisation (WTO) auf neue Höchstmarken geklettert.

    Er habe im ersten Halbjahr 2021 das Niveau von vor der Pandemie übertroffen, berichtete die WTO in Genf.

    Die WTO passte ihre Welthandelsprognosen für 2021 und 2022 nach oben an. In einzelnen Bereichen könnten etwa der Engpass bei Halbleitern oder Rückstaus in Häfen die Produktion beeinflussen, aber auf den Trend nach oben werde das kaum Einfluss haben.

    Die WTO schätzt nun, dass das Handelsvolumen im Gesamtjahr 2021 um 10,8 Prozent wächst. Im März war sie noch von plus 8 Prozent im Jahresvergleich ausgegangen. Für das kommende Jahr geht die WTO von plus 4,7 Prozent aus. Im Corona-Jahr 2020 war der weltweite Warenhandel noch um 5,3 Prozent geschrumpft. Der Handel mit Dienstleistungen liegt nach WTO-Angaben aber noch weit unter dem Niveau von vor der Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr voraussichtlich um 5,3 (Prognose März: 5,1) Prozent wachsen, im kommenden Jahr um 4,1 (3,8) Prozent.

    Das Handelswachstum sei aber sehr ungleich verteilt, so die WTO. Beim Exportwachstum hinkten der Nahe Osten, Südamerika und Afrika hinterher, beim Importwachstum der Nahe Osten, die Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Afrika. Risiken seien neben dem Halbleiterengpass und den Staus in Häfen die hohen Transportkosten. Das grösste Risiko bleibe aber die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie, so die WTO. Je länger viele Länder noch keinen Impfstoff haben und kaum Menschen impfen können, desto grösser sei die Gefahr, dass sich gefährliche Virusvarianten entwickelten, sagte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala.

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