Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft am Donnerstag wegen der zunehmenden Verbreitung der Affenpocken die Ausrufung eines internationalen Gesundheitsnotstands.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine «Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite» - so der offizielle Begriff - wird laut WHO-Regularien bei einem «ernsten, plötzlichen, ungewöhnlichen und unerwarteten» Gesundheitsproblem ausgerufen, das sich in andere Länder ausbreiten kann..

Dazu wurde eine Dringlichkeitssitzung des WHO-Notfallkomitees einberufen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte den Affenpocken-Ausbruch vergangene Woche als «ungewöhnlich und beunruhigend» bezeichnet. In den vergangenen Monaten wurde die Infektionskrankheit in rund 30 Ländern nachgewiesen, in denen sie üblicherweise nicht vorkommt, darunter Deutschland.

Eine «Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite» - so der offizielle Begriff - wird laut WHO-Regularien bei einem «ernsten, plötzlichen, ungewöhnlichen und unerwarteten» Gesundheitsproblem ausgerufen, das sich in andere Länder ausbreiten kann. Damit werden internationale Massnahmen aktiviert. Bei Affenpocken handelt es sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Eine Impfung ist möglich.

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