Störungen zwischen Lausanne und Renens behoben
Die Störungen auf der Bahnstrecke zwischen Lausanne und Renens (VD) nach dem Brand von Stromkabeln am Sonntag sind behoben worden. Die Züge verkehren am Mittwochmorgen ab 4 Uhr wieder nach Fahrplan, wie die SBB auf ihrer Webseite mitteilen.

Der Zugverkehr zwischen Renens und Lausanne war am Montag und Dienstag aufgrund des Brandes stark beeinträchtigt. Die SBB ergriffen zwischen den beiden Städten Massnahmen, darunter Sonderzüge im 30-Minuten-Takt und Ersatzbusse im 15-Minuten-Takt.
Nach ersten Informationen der SBB entzündeten sich am Sonntagabend im Bahnhof Lausanne rund 40 Kabel, nachdem aus einem Zug mit Fans des Servette FC ein pyrotechnischer Gegenstand geworfen worden war. Insgesamt mussten die Teams der SBB rund 1000 Kabel neu anschliessen.
Es wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, um die Urheber der Sachbeschädigungen am Bahnhof zu identifizieren. Ihnen drohen strafrechtliche Verfolgung und administrative Sanktionen.
Die Kantone Waadt und Genf sowie die Stadt Lausanne verurteilten am Dienstag die Ausschreitungen mit dem Pyro-Wurf im Bahnhof von Lausanne scharf. Im Rahmen des Kaskaden-Systems Progresso wurden Sanktionen gegen die Fans verhängt, wie die beiden Kantone und die Stadt Lausanne mitteilten.
Servette wird mit einer Sanktion der Stufe 2 belegt: verstärkte Kontrollen durch Videoüberwachung bei den nächsten beiden Spielen und die Verpflichtung, während dreier Spiele mit den Behörden in Dialog zu treten. Lausanne erhält eine Sanktion der Stufe 1, die einen obligatorischen Dialog mit den Behörden vor und nach jedem der nächsten drei Spiele vorsieht.










