Die Waldbrände an der französischen Atlantikküste haben sich weiter ausgebreitet. Insgesamt 34'000 Bewohner, ein Zoo und ein Altersheim mussten geräumt werden.
Waldbrände in Frankreich
Starke Winde und heisses, trockenes Wetter erschweren die Bemühungen der französischen Feuerwehr, einen riesigen Waldbrand im Südwesten des Landes einzudämmen. Uncredited/Service Communication-Protocole SDIS 33/AP/dpa - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • An der französischen Atlantikküste wüten weiter zahlreiche Waldbrände.
  • Innerhalb einer Woche wurden über 19'300 Hektaren Land verbrannt.
  • Unter anderem mussten ein Altersheim und ein Zoo geräumt werden.

Innerhalb einer Woche verbrannten sie südlich von Bordeaux 19'300 Hektar Land, wie die zuständige Präfektur für die Gironde am Dienstagmorgen mitteilte. Am Dienstag bleibe die Lage ungünstig.

Heftige Winde hatten es den Einsatzkräften immer wieder erschwert, die Brände auf trockenen Böden im Zaum zu halten.

Zehntausende evakuiert

Die Nacht zum Dienstag war nach Angaben der Präfektur sehr schwierig. Ein Altenheim bei Teste-de-Buch wurde geräumt. Seit Beginn der schweren Waldbrände bei Teste-de-Buch und Landiras vor einer Woche mussten mehr als 34'000 Menschen vorsichtshalber ihre Bleibe verlassen. Auch ein Zoo in der Gegend wurde teilweise geräumt und etwa 370 Tiere in einem anderen Zoo untergebracht.

Bei dem Feuer bei Landiras vermuten Ermittler inzwischen Brandstiftung. Wie die Staatsanwaltschaft Bordeaux mitteilte, kam ein Mann in Polizeigewahrsam.

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