Waldbrand-Gefahr: Meteorologen warnen vor Bräteln in Herbstferien
Herbstferien sind für viele auch Wanderferien. Meteorologen warnen nun vor der Cervelat auf dem Feuer. Es herrscht immer noch Waldbrand-Gefahr.

Das Wichtigste in Kürze
- In Teilen des Wallis gilt weiter die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe.
- Auch in Glarus, Graubünden, Uri und St. Gallen ist die Gefahr gross.
- SRF-Meteorologe Schmassmann warnt vor dem Bräteln beim Wandern.
Die Berner sind in den Herbstferien. Die Luzerner, Basler, Aargauer und Solothurner legen in einer Woche los. In Zürich starten die Herbstferien am 5. Oktober.
Das Wetter ist perfekt – bei vielen steht Wandern auf dem Programm. Nicht fehlen darf natürlich die Cervelat oder das Schlangenbrot am Stock auf dem Feuer als Zmittag oder Zvieri.
Doch genau davor warnen nun Meteorologen.

«Alle, die Feuer machen und bräteln gehen wollen, müssen aufpassen», so SRF-Meteo-Mann Luzian Schmassmann.
Hier herrscht die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe
An vielen Orten herrscht nämlich weiter mässige bis sehr grosse Waldbrandgefahr. In Teilen des Wallis gilt zum Beispiel die Gefahren-Stufe 5. Dies bedeutet, dass der Ausbruch von Bränden jederzeit möglich ist.
Auch in Teilen der Kantone Glarus, Graubünden, Uri oder St.Gallen besteht grosse Waldbrand-Gefahr. Mässige Gefahr gilt für Bern oder Zürich.
Ein Blick auf die Gefahren-Karte (oben) lohnt sich, diese wird jeweils auf der Website des Bundesamt für Umwelt (BAFU) aktualisiert.
Schmassmann warnt mit Blick in die Zukunft: «Das Ganze wird sich nicht entschärfen. Niederschlag ist bis auf Weiteres nicht in Sicht.»
Es gelten noch immer Feuer-Verbote
Nicht nur die Gefahren-Karte sollte beachtet werden. Es gibt nämlich auch weiterhin eine Verbots-Karte.
So gilt etwa in Teilen des Graubündens weiter ein absolutes Feuerverbot. Bräteln im Wald verboten ist in den grauen Regionen auf der Karte unten.
















