FDP

    Umfrage: FDP büsst nach Wahl-Eklat von Thüringen ein

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    In Folge der Turbulenzen nach der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen kommt die FDP auch bundesweit unter Druck. Eine neue Umfrage sieht die Liberalen nur noch knapp über der Fünf-Prozent-Hürde.

    FDP-Chef Christian Lindner vergangene Woche bei einer Pressekonferenz im Bundestag. Foto: Carsten Koall/dpa
    FDP-Chef Christian Lindner vergangene Woche bei einer Pressekonferenz im Bundestag. Foto: Carsten Koall/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die FDP verliert einer neuen Umfrage zufolge nach dem Wahl-Eklat von Thüringen an Rückhalt bei den Wählern.

    Derzeit würden sich im Bund nur noch sechs Prozent der Wahlberechtigten für die Liberalen entscheiden, ergab das RTL/n-tv-Trendbarometer des Forsa-Instituts.

    Zuvor hatte die FDP im Januar und Februar bei acht bis neun Prozent gelegen.

    Die FDP war wie auch die CDU bundesweit unter Druck geraten, weil sie bei der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen wie die AfD für den FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich gestimmt hatten. Kemmerich trat daraufhin zurück.

    Im Zuge der Turbulenzen kündigte auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug an. FDP-Chef Christian Lindner bekam vom Parteivorstand das Vertrauen ausgesprochen. Er entschuldigte sich für das Vorgehen seiner Partei in Erfurt.

    Die Union kommt im RTL/n-tv-Trendbarometer auf 27 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Die Grünen könnten mit 24 Prozent rechnen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Linke erreicht 10 Prozent, die AfD 11 Prozent. 20 Prozent der Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen. Bei einer Neuwahl gäbe es mit 51 Prozent eine Mehrheit für Schwarz-Grün, auch für Grün-Rot-Rot könnte es mit 48 Prozent reichen, weil mehrere kleine Parteien die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament verpassen würden. Die «regierungsfähige Kanzlermehrheit» liegt laut Forsa daher bei 46 Prozent.

    Forsa fragte auch danach, wen die Bürger bei einer Direktwahl des Kanzlers wählen würden, Friedrich Merz von der CDU oder Grünen-Parteichef Robert Habeck. Merz käme hier auf 31 Prozent, Habeck auf 30 Prozent. 39 Prozent würden sich für keinen von beiden entscheiden.

    Kommentare

    Weiterlesen

    deutsche bahn
    438 Interaktionen
    6 Min. reichen
    Raffaella Strähl
    33 Interaktionen
    Kemmental TG

    MEHR IN NEWS

    Schlafstörungen
    4 Interaktionen
    Deutliche Zunahme
    waffen
    3 Interaktionen
    Remscheid/Wuppertal
    Putin
    171 Interaktionen
    «Wir sind bereit»
    7 Interaktionen
    Kloten ZH

    MEHR FDP

    Sandra Hess
    Für Sitz im Ständerat
    Regine Sauter
    Regine Sauter
    Regierungswahlen
    24 Interaktionen
    Kritik von FDP und Mitte

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Mauro Lustrinelli Béla Réthy
    34 Interaktionen
    Union im Elend
    5 Interaktionen
    Lörrach
    ÖSV
    5 Interaktionen
    Ski-Erzrivale