Eine Luxusjacht in Italien soll Wladimir Putin höchstpersönlich gehören. Jetzt spricht die Mutter des Kapitäns über die Gerüchte und den Ukraine-Krieg.
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Der russische Präsident Wladimir Putin soll eine Luxusjacht vor Italien haben. Während im Ukraine-Krieg Sanktionen gegen Russlands Superreiche ausgesprochen werden, nimmt das Getuschel um da - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Wochen wird in Italien über eine riesige Luxusjacht getuschelt.
  • Das Schiff soll Kreml-Chef Wladimir Putin gehören, so die Gerüchte.
  • Die Mutter des Captains kann sich jedoch nicht vorstellen, dass ihr Sohn für ihn arbeitet.

Vor Italien steht eine der teuersten Superjachten der Welt: Die «Scheherazade» hat einen Wert von rund 650 Millionen Franken und soll niemand Geringerem als Wladimir Putin gehören. Der russische Präsident lässt das Luxusschiff derzeit im Hafen von Carrara überholen.

Teil der Crew ist der britische Captain Guy Bennett-Pearce – dieser bestreitet allerdings, Putin je an Bord gesehen zu haben. Auch seine Familie will von den Gerüchten gar nichts wissen. Gegenüber dem britischen «Telegraph» hat nun seine Mutter Debbie Stellung genommen.

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Die 650-Millionen-Franken-Jacht Scheherazade soll Wladimir Putin gehören. Derzeit ankert sie im Hafen von Marina di Carrara (I). (Foto vom 22. März 2022) - Dukas

«Ich glaube keine Sekunde, dass Guy für diesen – wie auch immer man ihn nennen will – Mörder arbeiten würde.» Doch das Tuscheln reisst mitten im Ukraine-Krieg nicht ab.

Jacht-Gerüchte reissen im Ukraine-Krieg nicht ab

«Alle Gerüchte um dieses Schiff drehen sich um Putin», so eine Quelle vor wenigen Wochen zur «Daily Mail». Die Besatzung der Scheherazade sei russisch, behauptete sie damals.

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Im Ukraine-Krieg reissen die Gerüchte um eine Superjacht in Italien nicht ab. Gehört das 650-Millionen-Schiff Wladimir Putin? - Twitter/@Reformedbully

Die italienische Zeitung «La Stampa» brachte das Luxusschiff dagegen letzten Monat mit dem Eduard Jurjewitsch Chudainatow in Verbindung. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Vorstandsmitglied von Rosneft, dem staatlichen Energieunternehmen Russlands.

Die Zeitung gab allerdings zu bedenken: «Er scheint ein Mann zu sein, der mit Putins innerem Kreis verknüpft ist. Aber er wirkt nicht reich genug, um eine Jacht wie die Scheherazade zu besitzen.»

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