Zürcher Spitäler erhalten aus Holland Spenderhaut für Brandopfer
Zürcher Spitäler haben aus den Niederlanden 9,3 Quadratmeter Spenderhaut für Brandopfer von Crans-Montana erhalten. Das gab die holländische Gewebebank auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekannt.

Die Haut von toten Spendern sei in drei Lieferungen per Kurier zum Universitätsspital und zum Kinderspital Zürich gebracht worden, so die Gewebebank «ETB-BISLIFE».
Das Universitätsspital Zürich bestätigte auf Anfrage, Spenderhaut aus den Niederlanden erhalten zu haben. «Glücklicherweise zeigten sich die Schweizer Zollbehörden sehr kooperativ», sagte ein Sprecher der Gewebebank in Haarlem.
Spenderhaut wird als temporärer Hautersatz eingesetzt, bis eine dauerhafte Deckung – meist mit körpereigener Haut – möglich ist.
Vollhautspenden von Verstorbenen, die in die Gewebespende eingewilligt haben, werden, laut Kenntnissen der Organspendestiftung Swisstransplant in der Schweiz, nicht durchgeführt, wie deren Direktor Franz Immer zu Keystone-SDA sagte.






