Franken

St. Gallen: Über 100'000 Franken Schaden nach Fanrandale

Mitte Dezember traf der FC St. Gallen auswärts auf den FC Thun. Rund um das Spiel entstand wegen Chaoten ein Sachschaden von über 100'000 Franken.

FC St.Gallen
Der FC St.Gallen rügt seine Fans nach dem Sieg in Thun. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Ausschreitungen der FCSG-Fans rund um das Spiel in Thun entstand hoher Sachschaden.
  • Laut der Polizei beträgt die Summe über 100'000 Franken.
  • Die Stadtpolizei St.Gallen verfügt die zweite Kaskadenstufe als Massnahme.

Am 13. Dezember spielte der FC St. Gallen auswärts gegen den FC Thun (2:0). Während der Zugsreise randalierten einige Personen massiv im Extrazug. Sie schlugen Scheiben ein, rissen Sitze heraus, warfen Teile davon aus dem Zug und besprayten diesen. Es entstand ein Sachschaden von über 100'000 Franken.

Ein Teil der Anhängerschaft des FCSG beging zudem weitere Sachbeschädigungen wie Sprayereien an Gebäuden und an weiteren Bahnwagen. Personen zündeten massiv pyrotechnisches Material, bedrohten Mitarbeitende von öffentlichen Verkehrsmitteln und zeigten im Stadion anstössige Banner gegen die Polizei.

Die zuständige Stadträtin, Dr. Sonja Lüthi, verurteilt die Vorfälle und sagt dazu: «Sachbeschädigungen und Hassaufrufe gegenüber Angehörigen der Polizei stellen klare Grenzüberschreitungen dar. Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten täglich einen anspruchsvollen und unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung – in Stadt und Kanton. Der respektvolle Umgang miteinander ist eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen.»

Das Verhalten der Anhängerschaft aus St. Gallen wird nicht toleriert, weshalb die Stadtpolizei St. Gallen als Bewilligungsbehörde Massnahmen nach dem Kaskadenmodell verfügt.

Massnahme für kommende Spiele

Die Stadtpolizei St. Gallen hat entschieden, die zweite Kaskadenstufe als Massnahme zu verfügen. Diese beinhaltet aus Stufe eins den verpflichtenden Dialog vor und nach jeweils drei Spielen zwischen Club, Fans und den Behörden.

Zusätzlich wird mit Stufe zwei für die folgenden zwei Heimspiele der Super League der Einlass mittels Videoüberwachung so kontrolliert, dass eine Identitätsfeststellung aller eingelassenen Fans möglichst gewährleistet ist. Konkret betrifft dies folgende Spiele:

Sonntag, 25. Januar 2026: Super League Spiel FC St. Gallen gegen Servette FC

Mittwoch, 11. Februar 2026: Super League Spiel FC St. Gallen gegen BSC Young Boys

Im Zusammenhang mit den Straftatbeständen tätigt die Stadtpolizei St.Gallen weitere Abklärungen, insbesondere auch mit der Kantonspolizei Bern, um die Täterschaft eruieren und anzeigen zu können.

Kommentare

User #6397 (nicht angemeldet)

die Regierung hat keine Kontrolle über das, wie es in diesem Land alles zugeht... unfähig und unverständlich... Ordnung zu schaffen...

User #2699 (nicht angemeldet)

Wie lange muss ich noch predigen, dass ein Fanpass Abhilfe schaffen würde. Fanpass und Ticket bei Eingang zeigen. Wenn kein Fanpass vorgezeigt werden kann, gibt es keinen Eintritt in die Stadien. Bei Randalen wird der Fanpass eingezogen und für 5 Jahre nicht mehr herausgegeben. Ohne Fanpass reisen die Chaoten dann nicht mehr zu den Stadien.

Weiterlesen

Ausschreitungen
1 Interaktionen
In München
Champions League Napoli Frankfurt
26 Interaktionen
Nach Fan-Randale
Personalisierte Tickets
14 Interaktionen
Fan-Randale
SWAROVSKI
2 Interaktionen
Im Nau.ch-Test

MEHR FRANKEN

Energie
Kanton Luzern
Sackgeld Basel Initiative
25 Interaktionen
«Cash for Kids»
Prinz William Einkommen Millionen
61 Interaktionen
25 Millionen Franken!
10 Interaktionen
Bern

MEHR AUS ST. GALLEN

8 Interaktionen
St. Gallen
4 Interaktionen
St. Gallen
St.Gallen
11 Interaktionen
St. Gallen