Russland verlängert im Ukraine-Krieg die Flugverbote im Süden. Bis mindestens Anfang Mai dürfen an bestimmten Flughäfen weiterhin keine Flugzeuge abheben.
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Ein Flugzeug startet in Moskau (Symbolbild). - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • An mehreren Flughäfen im Süden Russland bleibt der Betrieb eingestellt.
  • Die russischen Behörden verlängern die Flugverbote bis zum 1. Mai.
  • Am kommenden Montag hätten die Verbote enden sollen.

Der Ukraine-Krieg bringt die russischen Behörden dazu, die Flugverbote im Süden des eigenen Landes bis zum 1. Mai zu verlängern. Insgesamt elf Flughäfen bleiben weiter gesperrt, wie die Luftfahrtbehörde Rosawiazija am Samstag mitteilte.

Von den Luftraumbeschränkungen betroffen sind die Flugplätze in den Schwarzmeer-Kurorten Anapa und Gelendschik. Weiter in den Millionenstädten Rostow am Don, Woronesch und Krasnodar sowie in Belgorod unweit der ukrainischen Grenze. Flüge in die Schwarzmeer-Metropole Sotschi waren aber demnach weiter möglich.

Darüber hinaus haben die Flughäfen von Brjansk, Elista, Kursk und Lipezk im Westen Russlands sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim ihren Betrieb für den Passagierverkehr zeitweise eingestellt.

Die Verbote, die eigentlich am kommenden Montag hätten enden sollen, gelten den Angaben zufolge bis 1. Mai, 2.45 Uhr MESZ. Russland hat im Ukraine-Krieg mehrere südrussische Flughäfen geschlossen und die Flugverbote immer wieder verlängert.

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