KI-Sorgen drücken Aktien an den Börsen
Investoren reagieren zunehmend nervös auf die rasante Entwicklung von KI-Tools – besonders Software-Werte und ihre Aktien geraten unter Druck.

Software-Aktien stehen seit Tagen deutlich unter Verkaufsdruck, da Anleger mögliche Disruptionsrisiken durch neue KI-Tools einpreisen. Besonders Unternehmen mit klassischen Geschäftsmodellen geraten mit ihren Aktien ins Visier skeptischer Investoren.
Die Sorge lautet, dass generative KI bestehende Softwarelösungen schneller ersetzt als erwartet. Dadurch könnten Umsätze, Margen und langfristige Wachstumsprognosen unter Druck geraten.
«Morningstar» analysiert, dass viele Marktteilnehmer das Risiko derzeit möglicherweise überzeichnen. Einige Titel seien fundamental weiterhin solide aufgestellt.
Angst vor KI als Börsenphänomen
Auch das «Handelsblatt» spricht von einem neuen Börsenphänomen, das durch KI-Tools ausgelöst wurde. Investoren trennten sich vorsorglich von Aktien, deren Geschäftsmodelle als potenziell angreifbar gelten.
Die Nervosität treffe dabei nicht nur kleinere Anbieter, sondern auch etablierte Konzerne. Marktbeobachter verweisen auf hohe Bewertungen, die nun hinterfragt würden.
Die Entwicklung wird als deutlicher Stimmungsumschwung beschrieben, bei dem Unsicherheit stärker wiegt als konkrete Geschäftszahlen. Die Debatte um künstliche Intelligenz wird damit zum entscheidenden Kurstreiber.
Welche Aktien besonders betroffen sind
«Börse-Online» berichtet, dass insbesondere bekannte Softwarewerte deutlich nachgegeben haben. Anleger fürchten, dass KI-Anwendungen bestehende Produkte günstiger oder effizienter ersetzen könnten.

Zugleich betonen Experten, dass viele Unternehmen selbst stark in KI investieren. Langfristig könnten sie von der Technologie profitieren, statt darunter zu leiden.
Dem Bericht zufolge sei jedoch nicht jedes Geschäftsmodell gleichermassen bedroht. Entscheidend werde sein, wie schnell Firmen eigene KI-Lösungen erfolgreich integrieren.












