In der Ukraine wurden wegen des Kriegs ein Viertel weniger Felder bestellt worden. Für den wegen der Flucht gesunkenen Eigenbedarf sollte es aber reichen.
Die Ukraine hat infolge des russischen Angriffskriegs etwa einen Viertel ihrer Aussaatfläche eingebüsst. (Symbolbild)
Die Ukraine hat infolge des russischen Angriffskriegs etwa einen Viertel ihrer Aussaatfläche eingebüsst. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/DPA/THOMAS FREY

Das Wichtigste in Kürze

  • Die wichtige Agrarproduzenten Ukraine hat nur rund 75% der Felder bestellt.
  • Wegen des Krieges wurde auch häufig auf weniger aufwändiges Soja umgestellt.

Die Ukraine als international wichtiger Agrarproduzent hat durch den russischen Angriff etwa einen Viertel weniger Felder bestellt. Das sagte Vizelandwirtschaftsminister Taras Wyssozkyj am Montag vor Journalisten in Kiew.

Die Ernte werde aber für den Eigenbedarf ausreichen, zumal dieser durch die Flucht vieler Menschen gesunken sei, prognostizierte er.

Die landwirtschaftlichen Betriebe würden nicht nur durch das Kampfgeschehen in ihrer Arbeit behindert. Wegen der Exportblockade gehe der Anbau exportorientierter Feldfrüchte zurück, sagte Wyssozkyj.

Ukraine krieg
Zwei ukrainische Bauern gehen im Ukraine-Krieg ihrer Arbeit nach. - Keystone

Auch setzten die Bauern auf weniger anspruchsvolle Pflanzen wie Sojabohnen. Deren Anbaufläche sei trotz Krieg nahezu unverändert.

Der aufwendige Maisanbau sei dagegen von 5,5 Millionen Hektar 2021 auf nun 4,6 Millionen Hektar gesunken. Angaben zum für die Welternährung besonders wichtigen Weizen wurden nicht gemacht.

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