Trump gratuliert AfD – Bewegung «im Aufwind»
Donald Trump gratuliert der AfD zum Wahlsieg – und legt gleich noch eine Schippe drauf: Die Partei sei «im Aufwind», so der US-Präsident.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump gratuliert der AfD zu ihrem Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt und spricht von einer Bewegung «im Aufwind».
- Er kritisiert Deutschlands Migrationspolitik und sagt, die AfD-Anhänger hätten die «schrecklichen Einwanderungsregeln» satt.
- Trumps Nähe zur AfD wächst: Vizepräsident JD Vance und AfD-Chefin Alice Weidel haben sich bereits getroffen.
US-Präsident Donald Trump hat der AfD nach ihrem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt gratuliert und von einer Bewegung «im Aufwind» gesprochen.
«Wow, die populistische Partei in Deutschland hatte eine wirklich grosse Nacht.» Das schrieb er auf seiner Plattform Truth Social mit Blick auf die Wahl am Sonntag.
Der Republikaner nannte die AfD zwar nicht namentlich, der Bezug seiner Nachricht wurde aber auch so klar. Die AfD und ihre Anhänger hätten die «absolut schrecklichen Einwanderungsregeln» satt, meinte Trump. «SIE BEFINDEN SICH IM AUFWIND, und werden es nicht mehr hinnehmen», schrieb er weiter.

Trump schloss seinen Beitrag mit «MGGA!!!». Was wohl als Kürzel für «Make Germany Great Again» (Etwa: macht Deutschland wieder grossartig) zu verstehen ist. In Anlehnung an seinen Slogan «Make America Great Again» («MAGA»).
In der Wahlnacht hatte Trump auf Truth Social schon die Abbildung einer Hochrechnung zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verbreitet. Er liess die Balken-Grafik, die den Sieg der AfD zeigte, allerdings unkommentiert.
Näher als je zuvor
Seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 wird der AfD ein besserer Draht als je zuvor in die US-Hauptstadt Washington nachgesagt. Co-Parteichefin Alice Weidel nannte Trump angesichts seines Wiedereinzugs ins Weisse Haus ein Vorbild, AfD-Vertreter reisten zu seiner Amtseinführung nach Washington.
US-Vizepräsident JD Vance traf sich schon im Februar 2025 am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz mit Weidel. Und warnte auf der Konferenz, mit einer Ausgrenzung populistischer Parteien und politischen «Brandmauern» den Willen von Millionen Wählern zu übergehen.
Seine Äusserungen schlugen damals hohe Wellen und wurden von zahlreichen deutschen Politikern kritisiert.
Trump setzt in seiner zweiten Amtszeit auf Massenabschiebungen und einen harten Kurs gegenüber Migranten in den USA. Der Republikaner hat Deutschlands Politik in Bezug auf Asyl- und Migrationsregelungen bereits mehrfach kritisiert.















