In Hanau wurden vergangene Woche neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Am 4. März findet die zentrale Trauerfeier statt.
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Trauer im Karneval: Motivwagen zum Anschlag von Hanau vor dem Rosenmontagszug in Köln. Foto: Oliver Berg/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vergangene Woche wurden in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen.
  • Die zentrale Trauerfeier findet am 4. März statt.

Die zentrale Trauerfeier nach dem Anschlag von Hanau wird nach Angaben der Stadt am 4. März stattfinden. An dem gemeinsamen Gedenken des Landes Hessen und der Stadt Hanau an die Opfer des Anschlags vom 19. Februar werden der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) teilnehmen.

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte ihr Kommen «nach momentaner Planung» zu, wie die Stadtverwaltung am Dienstagabend mitteilte. Der Trauerakt soll um 18 Uhr im Veranstaltungszentrum Congress Park Hanau stattfinden. «Wegen der zu erwartenden hohen Teilnehmerzahl» wird er auf öffentliche Plätze übertragen.

Würdigung der Opfer

Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) erklärte: «Wenn hochrangige Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen mit uns gemeinsam die Attentatsopfer betrauern, so ist dies eine Würdigung der Opfer»,

Mitte vergangener Woche hatte ein 43-jähriger Deutscher in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Der Sportschütze soll auch seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst getötet haben. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Täter eine rassistische Gesinnung und war psychisch krank.

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