Tod in deutscher «Liebeszelle» - Zehn Jahre Haft für Ehemann
Im Prozess gegen einen Häftling, der in der sogenannten Liebeszelle in einem Gefängnis im ostdeutschen Burg seine Ehefrau getötet hat, hat das Landgericht Stendal eine langjährige Haftstrafe ausgesprochen.

Die Kammer verurteilte den 38-jährigen Deutschen wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt zehn Jahren. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er seine Frau während eines Besuches tötete. In der «Liebeszelle», ausgestattet mit Sofa, Kochnische und Dusche, können Häftlinge für mehrere Stunden unbeaufsichtigt Zeit mit ihrer Partnerin oder mit Familienangehörigen verbringen.
Die Tat ereignete sich Anfang April 2025 in der Justizvollzugsanstalt Burg, dem grössten und modernsten Gefängnis im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt.














