Tierärztin will toten Wal vor dänischer Insel begutachten

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Deutschland,

Der vor der Insel Anholt liegende tote Wal soll am Mittag nochmal begutachtet werden.

Wal Timmy
Mit einem Lastkahn brachte die private Initiative Timmy am 2. Mai ins offene Meer – rund 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak wurde er freigelassen. - keystone

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will am Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagte Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen der Deutschen Presse-Agentur.

Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagte Abildstrøm.

Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.

Der tote Wal war am Donnerstag etwa 75 Meter vor der dänischen Ostsee-Insel Anholt gestrandet. Am Freitag wurde ein Stück seiner Schwanzflosse abgetrennt.

Die dänische Umweltbehörde Miljøstyrelsen teilte der Nachrichtenagentur Ritzau mit, dass die Gewebeproben in Dänemark analysiert werden sollten. Es könne demnach «einige Zeit» dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Die Proben könnten eventuell zur Identifizierung des Tieres beitragen, hiess es.

Toter Wal soll vorerst vor der dänischen Insel liegen bleiben

Ob ein Gewebestück des Wals auch nach Deutschland geschickt werden solle, sei bislang nicht bekannt, sagte der dänische Behördenvertreter Abildstrøm. Er sagte, dass es momentan keine Pläne gebe, den Wal-Kadaver zu entfernen. Da er weit vom Strand entfernt liege, störe er niemanden, meinte er und fügte hinzu, dass sich derzeit mehrere Dutzend Möwen an dem toten Tier satt ässen.

Der vor der deutschen Küste gestrandete Buckelwal hatte wochenlang Schlagzeilen gemacht. Nach seiner Freilassung blieb unklar, was mit dem Wal geschah. Auch rund zwei Wochen nach dem Aussetzen gibt es bislang keine bekannten Daten dazu, wo sich das Tier befindet. Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #6865 (nicht angemeldet)

? Was will jetzt Da Diese Tierärztin noch ? Den Kadaver mit Mund-zu-Mund-Beatmung wiederbeleben... ?

User #4317 (nicht angemeldet)

Gibt das jetzt Biodiesel?

Weiterlesen

sbb
148 Interaktionen
Nicht Pannenzug?
Donald Trump
42 Interaktionen
USA-Iran-Deal

MEHR IN NEWS

Blaulicht
Trump am G7-Gipfel
Handschellen
Oberiberg SZ
zwei hände übereinander
Kanton Luzern
Carole-Anne Kast
Bei Anti-G7-Demo

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Pietro Lombardi
Leicht verletzt
Julia Nawalnaja Ilja Jaschin
3 Interaktionen
Aus der Ukraine
Tyra Bank
1 Interaktionen
Verleumdung
Lindt
6 Interaktionen
Konditionen